Porträt

laut.de-Biographie

Prins Thomas

Prins Thomas ist der Künstlername des norwegischen Produzenten Thomas M. Hermansen. Als gefragter Remixer macht er sich zunächst in Oslo einen Namen, bevor sein Ruf weitere Kreise zieht. In Hans-Peter Lindstrom findet er zudem einen Seelenverwandten. Häufig geht er Lindstrom im Studio zur Hand und veröffentlicht mit ihm 2005 auch das Album "Lindstrom". Chillige Disco-Tracks gibt das Duo hier zum Besten, eine Art loungiges Gegenstück zu ihren Clubtracks.

Zunächst mit Releases auf Lindstroms Feedelity Label oder dem amerikanischen Tech-House-Label Rong Music zu Hause, entstehen in seinem Studio schon bald Remixe für den Poker Flat-Act Märtini Brös oder seine Landsleute von Kongo' Stein Massiv. Die Zusammenarbeit mit Hans-Peter Lindstrom geht zurück auf das Jahr 2003, als sich die beiden erstmals treffen. Der Respekt für die Arbeit des anderen bildet schnell eine gemeinsame Basis für den Austausch von Ideen und Sounds.

So weiß der Studio-Fummler Prins Thomas häufig Rat, wenn es darum geht, den Sounds das richtige Fine-Tuning zu verordnen. Gemeinsam entstehen so die Remixe für Freeform Five und LCD Soundsystem. Daneben arbeiten sie auch an eigenen Stücken, die 2005 schließlich unter dem Titel "Lindstrom & Prins Thomas" auf dem belgischen Label Eskimo Recordings veröffentlicht werden.

Hier, wo auch schon Optimo, The Glimmers, Headman und Chromeo mit hochgelobten Alben und Compilations zu Gast waren, finden die discoiden Grooves des norwegischen Duos eine passende Heimat. Morodersche Basslines und zuckersüße Melodien tanzen um die Wette. Italo Disco gilt als wichtiger Referenzpunkt.

2007 veröffentlicht Prins Thomas auf dem belgischen Label Eskimo seine erste Mix-CD mit dem Titel "Cosmis Galactic Prism". Auf zwei CDs zeigt er sich als Liebhaber gechillter Sounds aus Funk, House und Techno. Auf den Plattentellern landen Acts wie Recloose, Holger Czukay, Hawkwind, Laurent Garnier, Carl Craig und Lindstrom. 2009 produziert er neben etwa Chloé eine von insgesamt vier Jubiläums-Compliations des Offenbacher Technoclubs Robert Johnson.

Alben

Prins Thomas - 2: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2012 2

Kritik von Christoph Dorner

Unverkopfte Leichtigkeit zwischen Krautrock und Space-Disco. (0 Kommentare)

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