Porträt

laut.de-Biographie

Onyx

"Slam, DöpDöDöp, DöpDöDöp, Let the Boys Be Boys". Wer kennt ihn nicht, den prolligsten Raprefrain der Musikgeschichte. Die harten Ghetto-Roughnecks aus Queens verwandeln Anfang der Neunziger mit "Slam" die halbe Rapwelt in einen Moshpit. Der Track eröffnet dem Hip Hop eine neue Form der Energie und Power. Die heiseren halb gebrüllten Raps von Sticky Fingaz und Fredro Starr erinnern an New York Hardcore-Bands wie Sick of it all und Biohazard. Die Zusammenarbeit mit Letzteren ist äußerst fruchtbar, gelten doch der Metal-Remix von "Slam" und der Song "Judgement Night" vom gleichnamigen legendären Crossover-Soundtrack als Onyx-Sternstunden. 2001 gehen Sticky Fingaz und Fredro Starr mit ihren Solowerken an den Start. Zudem sind beide Rapper auch fleißig in Hollywood unterwegs.

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Onyx werden 1989 in einem kleinen Frisör-Salon in Queens/NY von Fredro Starr, Sticky Fingaz, Sonee Seeza und Big DS gegründet. Ihre erste Single "Ah, and We Do It Like This" bleibt jedoch erfolglos. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jam Master Jay (Run DMC) veröffentlichen Onyx '92 ihr Debut "Bacdufucup". Das Album schlägt voll ein und geht zwei Millionen mal über die Ladentische. Trotz des harten Gangsta-Image können Onyx den Soul Train Award gewinnen und schlagen dabei sogar das Meisterwerk "The Chronic" von Dr.Dre. Im Anschluss begibt sich die Gruppe zwei Jahre lang auf Welttournee. Während dessen kommt es immer wieder zu kleinen Zwischenfällen. So bepöbelt man als harter Hund mal eine Stewardess oder verweigert als radikaler Afroamerikaner einem Weißen ein Interview. In dieser Phase gehören Onyx zu den absoluten Stars in der Rapszene und treten mit Größen wie Run DMC und Krs-One auf.

Als sie nach den Strapazen und dem Starrummel wieder nach NY zurückkehren, bemerken sie ihren Realitätsverlust. Und so besinnen sich die drei wieder auf ihre Roots und beginnen mit der Arbeit am zweiten Album. "All We Got Iz Us" wird 1994 veröffentlicht und verkauft sich 'nur noch' knapp 500.000 mal. Die Platte zeigt Onyx in einem dunklen Leben ohne Glamour. Doch irgendwie verlieren Onyx den Anschluss. Hip Hop und Rap entwickelt sich in jenen Tagen rasend, und viele Old School-Stars haben Probleme, das neue Level zu erreichen. So brechen Fredro Starr und Sticky Fingaz zu neuen Ufern auf und landen im Filmbiz. Sticky spielt zum Beispiel im US-Kassenschlager "Dead Presidents" mit, während Fredro im Basketball-Film "Sunset Park" auftritt. Fredro schafft es sogar durch die Fernsehserie "Moesha", tagtäglich auf der Mattscheibe zu erscheinen.

Der kreative Hunger nach Hip Hop lässt die Beiden jedoch nicht los, und so starten Onyx '98 zu dritt ohne Big DS mit "Shut 'Em Down" ihr Comeback. Auf dem Album arbeiten sie mit der Crème de là Crème des Rap zusammen. Der Wu-Tang Clan, Big Punisher und Noreaga geben sich die Klinke in die Hand. Auf der Platte überzeugen beide Rapper mit verbesserten Flows, die fast ohne Gebrüll auskommen, ohne aber die Power zu verlieren. Danach wird die Gruppe wegen vertraglicher Bindungen in Hollywood erst mal auf Eis gelegt. Im Jahr 2001 gehen Fredro Starr und Sticky Fingaz mit ihren Soloalben an den Start, mit denen sie aber nicht viel reißen können. So rauft man sich schon 2002 wieder für ein reguläres Studioalbum namens "Bacdufucup II" zusammen.

Onyx - #Wakedafucup
Onyx #Wakedafucup
Piano-Loops und Krawall-Raps: #düsterasfuc!
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Und Onyx entwickeln sich zu wahren Workaholics. 2003 erscheinen jeweils ein Fredro Starr-Soloalbum, das zweite Sticky Fingaz-Werk sowie die fünfte Onyx-Platte "Triggernometry" auf Indie-Wegen. Doch Quantität ist nicht gleich Qualität, und so fehlt den Scheiben allesamt die Intensität der Anfangstage.

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Alben

Onyx - Triggernometry: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2003 Triggernometry

Kritik von Stefan Johannesberg

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Onyx - Bacdafucup 2: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2002 Bacdafucup 2

Kritik von Stefan Johannesberg

Dem Ottonormalraphörer bereitet das nur wenig Freude. (0 Kommentare)

Videos

Last Dayz
Shut 'Em Down
Broke Willies
  • Def Jam

    Labelseite.

    http://www.defjam.com/artists/onyx/onyx.html
  • Onyx Domain

    Patricks Fanseite hat einige seltene MP3-Files!

    http://www.onyxdomain.com/

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