Porträt

laut.de-Biographie

Neuraxis

Neuraxis hebt Gitarrist Steven Henry 1994 in Montreal, Kanada aus der Taufe. Richtig Leben haucht er der Band aber erst ein, als er sich Sänger Michel Brisebois, Basser Yan Thiel und den zweiten Gitarristen Felipé Quinzonos ins Boot holt. Anstatt auf einen Drummer greifen sie in den Anfangstagen auf die Dienste eines Drumcomputers zurück, um ihre derbe Mischung aus Grindcore und Death Metal umzusetzen.

Neuraxis - Asylon
Neuraxis Asylon
Hammerhartes Album für Freunde des gepflegten Hasenfick-Tempos.
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Den Drummer aus der Dose motten sie aber ein, als sich in Person von Mathies Royal 1995 einer aus Fleisch und Blut findet. Dafür zieht Sänger Michel aber schon wieder Leine und so ist es Maynard Moore, der mit Neuraxis im November '96 das Debüt "Imagery" aufnimmt. Das Ganze läuft unter der Regie von Kataklysm-Gitarrist J-F Dagenais ab, der für den richtigen Sound sorgt. Neoblast stellen das Album Anfang '97 in die Läden und die Jungs treten vereinzelt im Vorprogramm von Bands wie Borknagar, Dying Fetus oder Suffocation auf.

Eine längere Tour bleibt vorerst aus, denn die Besetzungswechsel innerhalb der band machen es kaum möglich, langfristig auf Tour zu sein. Mit Robin Milley (Ex-Cursed), der Felipé an der Gitarre ersetzt, kehrt zumindest auf dem Posten Ruhe ein. Doch Bass, Drums und Mikro sind einem ständigen Wechsel unterworfen.

Auf "A Passage To Forlorn" schreit schließlich Ian Campbell ins Mikro, Yan steht mittlerweile wieder am Bass und hinter den Drums sitzt Alex Erian. Die Scheibe erscheint 2001 und im Anschluss sind Neuraxis mit Cephalic Carnage auf Tour durch Quebec, Ontario und die amerikanische Ostküste. Da das Line-Up tatsächlich mal stabil bleibt, sind sie auch schneller mit dem Songwriting und gehen schon 2002 wieder ins Studio.

Heraus kommen sie mit "Truth Beyond ...", das Ende des Jahres erscheint. Anfang 2003 sieht man Neuraxis mit Birdflesh und Hellblazer in europäischen Clubs, bevor sie mit Misery Index ein paar Abstecher durchs heimische Kanada machen. Hinter den Kesseln hockt zu der Zeit Etienne Gallo, doch an den Studioarbeiten im Mai 2005 zum nächsten Album "Trilateral Progression" beteiligt sich Tommy McKinnon. Den Mix übernimmt Jason Suecof von Capharnaum.

Zuvor erscheint im Juli '05 noch "Truth Imagery Passage" über Earache Records, das alle drei bisherigen Alben auf einer Doppel-CD beinhaltet sowie ein paar Bonustracks. "Trilateral Progression" erscheint in den Staaten schon im September, in Deutschland erst im Dezember. Zu dieser Zeit sind Neuraxis schon wieder mit Decapitated in Kanada unterwegs.

Für Gitarrist Steven Henry ist es das letzte Album mit Neuraxis und mit ihm geht auch das letzte Gründungsmitglied. Seinen Platz nimmt Will Seghers von Quo Vadis ein, der seinen Einstand, genau wie Shouter Alex Leblanc, auf der Live-Scheibe "Live Progression" feiert. Auch 2008 auf "The Thin Line" dürfen beide noch mitwirken, packen dann aber - genau wie Basser Yan - ihre Koffer.

Mit Olivier Pinard (Bass) und Olivier Beaudoin (Drums) steht zwar bald eine neue Rhythmusfraktion, doch die zweite Gitarre lassen sie zunächst unbesetzt. Möglicherweise liegt es daran, dass "Asylon" 2011 trotz aller technischer Finesse auch gleichzeitig deutlich eingängiger und stringenter klingt.

Alben

Neuraxis - Asylon: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Asylon

Kritik von Michael Edele

Hammerhartes Album für Freunde des gepflegten Hasenfick-Tempos. (0 Kommentare)

  • Neuraxis

    Ganz schön knausrig mit Infos zur Band.

    http://www.neuraxis.org
  • Neuraxis@MySpace

    Connect my synapses, it's MySpace

    http://www.myspace.com/neuraxis

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