Porträt

laut.de-Biographie

Murderdolls

Nicht nur Slipknot-Sänger Corey Taylor tanzt mit Stone Sour gern auf anderen Hochzeiten, auch Joey Jordison führt seine eigene Truppe ins Feld und greift diversen, anderen Bands unter die Arme.

Normalerweise als Fellverdrescher von Slipknot mit Gummifresse unterwegs, ist der Mann bei den Murderdolls an der Gitarre aktiv und auch für den Großteil der Musik zuständig. Anfangs unter dem Namen The Rejects gestartet, kommt das Ding nicht so ganz in die Gänge, bis Joey auf einer Slipknot-Tour mit Dope auf Klampfer Tripp Eisen trifft, der kurz darauf zu Static X wechselt.

Besagter Eisen bringt noch seinen Kumpel Wednesday 13 mit (Ex-Frankenstein Drag Queens From Planet 13). Des Weiteren werden Basser Eric Griffin und Drummer Ben Graves für Aufnahmen und Touren engagiert, die nur mehr oder weniger zum festen Line-Up gehören.

Vor den Aufnahmen fliegt der Sänger raus und Wednesday 13 bekommt das Mikro in die Hand. Auch den Namen ändern sie in Murderdolls und 15 Songs, die irgendwo zwischen Alice Cooper, den Ramones und den Misfits liegen, kommen am Ende raus. Da sich die Jungs textlich an Horrorfilmen orientieren, die eigentlich kein normaler Mensch ernst nehmen kann, ist der Ärger von "Beyond The Valley Of The Murderdolls" in den USA schon vorprogrammiert - und dem Erfolg steht nichts mehr im Wege.

In der Folgezeit bleibt Joey mit Slipknot ausgelastet, aber Wednesday will nicht versauern, also zimmert er kurzerhand im Alleingang unter seinem eigenen Banner eine Band zusammen, die den Murderdolls oder seiner alter Combo Frankenstein Drag Queens From Planet 13 musikalisch ähnelt.

Die Murderdolls liegen derweil auf Eis, und als sich bei Slipknot 2010 nicht zuletzt wegen Basser Paul Grays Tod eine Pause abzeichnet, reaktivieren Joey und Wednesday die Band.

Im Studio kommen beide sehr gut allein zurecht, für die Livedates suchen sie sich mit Gitarrist Roman Surman, Basser Jack Tankersley und Drummer Racci Shay Hart dagegen ein neues Tea . Nachdem "Women And Children Last" Ende August 2010 in den Regalen landet, geht es auch mit Rob Zombie und Alice Cooper auf die ultimative Schock-Rock-Tour.

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