Porträt

laut.de-Biographie

Mother Mother

Mother – das ist doch wohl der beste Bandname überhaupt. Diese Meinung vertritt zumindest Ryan Guldemond. Was das Ganze noch verbessern könnte? Eine Doppelung natürlich. Die kanadische Band Mother Mother rund um den Fronter Ryan scheint sehr zufrieden mit ihrer Entwicklung.

Das erstes Album "Touch Up" veröffentlicht das Quintett aus Vancouver noch selbst. Bereits für den Nachfolger kommt die Newcomerband beim Label Last Gang Records unter, das sich unter anderem mit Metric oder Crystal Castles einen Namen machte. Außerdem engagieren sie Howard Redekopp (Tegan And Sara, The New Pornographers).

Gemeinsam mit dem Produzenten vereinen Mother Mother auf "O My Heart" dynamischen Powerpop mit rockigen Sequenzen und reihen Psychedelic-Anleihen an Post-Punk-Tendenzen. Ryan und Ali beschreiben den Bandsound in einem Interview gerne auch nur in M-wie-Mother-Mother-Worten: "Manic. Myriad. Mars. Mary. Misunderstood."

Dieser Mix kommt im Heimatland und in Nordamerika gut an. Mother Mother bringen ihren zweiten Longplayer 2008 auf den Markt und erhalten prompt einige Awards und Nominierungen. Vom Erfolg beflügelt ziehen Ryan (Gesang und Gitarre) und seine Schwester Molly Guldemond (Gesang und Synthesizer) gemeinsam mit ihren Freunden Jasmin Parkin (Gesang und Keyboard), Jeremie Page (Bass) und Ali Siadat (Schlagzeug) im ersten Halbjahr 2009 durch die Clubs in Kanada und Teilen der USA.

Die Livequalitäten der jungen Combo sprechen sich herum, die Headlinertour ist komplett ausverkauft. Den Musikliebhaber mag das nicht überraschen, schließlich lernen Mother Mother von Showbizgrößen: Die junge Band teilt sich die Bühnen mit Pearl Jam, The Killers oder Spoon.

Den europäischen Markt von ihrem Können zu überzeugen, so lautet das Ziel des Jahres 2010. In Deutschland erscheint "O My Heart" Ende Mai, die Tour allerdings führt Mother Mother voraussichtlich nur nach Großbritannien und Amerika. Den deutschen Fans bleibt daher nur zu singen: "Oh my heart, it's a fish out of water. Oh my heart, it's a rock in the gutter. Oh my heart, it's the black in a rainbow. Oh my heart, it's so damn so cold, so damn cold."

Kaum ein Jahr später holt das kreative Quintett erneut zum Schlag aus - wenn auch mit Verzögerung. "Eureka" soll eigentlich im April 2011 erscheinen. Der Veröffentlichungstermin verschiebt sich dann aber doch in den August hinein. Dafür haben die Fans hierzulande diesmal mehr Grund zur Wärme im Herzen: Im Oktober des Jahres verschlägt es die Truppe auch in drei deutsche Großstädte.

Alben

Mother Mother - Eureka: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Eureka

Kritik von Deborah Katona

Der Zahn der Zeit nagt nicht, er formt. (0 Kommentare)

Mother Mother - O My Heart: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2010 O My Heart

Kritik von Deborah Katona

Skurriler und unangepasster Indie Rock aus Kanada. (0 Kommentare)

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