Porträt

laut.de-Biographie

Mordred

Mordred waren schon zu Beginn ihrer Karriere eine absolute Ausnahme-Band, wurden aber leider nie dementsprechend gewürdigt und konnten nach dem Ausstieg von Sänger Scott Holderby nie wieder richtig Fuß fassen.

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Gegründet werden Mordred Ende der 80er Jahre in San Francisco, wo der Thrash Metal mit Bands wie Metallica, Testament, Exodus und Megadeth geradezu überquillt vor jungen, innovativen Musikern. Auch Danny White (g), Gannon Hall (dr), Art Liboon (b) und Jim Taffer (g) frönen zusammen dieser Musikrichtung, und mit Scott Holderby haben sie sogar einen Sänger in ihren Reihen, der diesen Namen auch verdient und vielleicht sogar zu den Einflüssen von Mike Patton (Ex-Faith No More, Fantomas, Mr. Bungle) gezählt werden kann. Dennoch beschränken sie sich nicht nur auf fette Riffs und schnelle Soli, sondern integrieren, ähnlich wie sonst nur noch Death Angel, auch funkige Elemente in ihren Sound.

Dies zeigt sich am deutlichsten auf ihrem Debüt "Fool's Game" bei den beiden Songs "Everyday's A Holiday" und der Rick James' Coverversion von "Superfreak". Absolutes Novum im Bereich der harten Stromgitarrenmusik ist die Verbindung von eben diesen mit Scratches, die DJ Aaron Vaughn als Gast-Mucker zu dem Debütalbum beisteuert. Viele sind damit überfordert und die Scheibe bleibt leider Gottes ein ziemlicher Geheimtipp. Daran kann dann auch der bärenstarke Nachfolger "In This Life" nicht viel ändern, denn Mordred bleiben ihrem Stil treu und bauen ihn sogar noch weiter aus, soll heißen, Aaron ist fest in die Band eingestiegen und macht die Scheibe zu einer wirklich genialen Achterbahnfahrt durch sämtliche Stile. James Sanguinetti hat Jim Taffer ersetzt und die Band zeigt mit den B-Seiten der ausgekoppelten Singles von "Falling Away" und "Esse Quam Videri", dass sie noch lange nicht am Ende des Auslotens der Extreme sind. So gibt es bei dem Songs "Lion's Den" nicht nur fette Bläser auf die Ohren sondern mit "Johnny The Fox Meets Jimmy The Weed" Cover auch eine total abgefahrene Version des Thin Lizzy-Songs zu bestaunen.

Ein Jahr später erscheint die EP "Visions" worauf Aaron zu dem Track "Closeminded" ein paar ziemlich coole Raps auffährt. Für viele hat die EP mit Metal nicht mehr viel zu tun denn Mordred fügen mehr und mehr Jazz oder Funk Elemente neben ihre harten Riffs ein. Dummerweise kommt es innerhalb der Band zu Spannungen und nach dieser Mini-CD trennt sich Scott von der Band. Sein Nachfolger hört auf den Namen Paul Kimball und mit ihm zusammen erscheint 1994 "The Next Room". Das Album geht etwas zurück zu den Wurzeln der Band und legt wieder deutlich mehr Wert auf fette Gitarren, denn auf Scratches und Samples. Doch trotz dieser Rückbesinnung kann sich die Band nicht weiter behaupten und nach der Live-Scheibe "In Their Live" löst sich die Band endgültig auf.

2002 tauchen Mordred dann plötzlich wieder auf und spielen einige Shows. Scott ist wieder mit dabei, aber Gründungsmitglied Danny White hat die Klampfe an Chris Powell weiter gereicht. Vereinzelte Konzerte finden immer wieder statt und auch neue Songs entstehen nach und nach. Ob es aber tatsächlich eine neue CD geben wird und ob diese dann auch unter dem Namen Mordred erscheint, ist bis heute nicht ganz geklärt.

News

Alben

  • In This Life

    Eine der wenigen Fanpages.

    http://get-me.to/mordred
  • Everyday's A Mordred Day

    Bietet zumindest ein paar aktuelle News.

    http://www.geocities.com/blue_mordred/
  • Window

    Fehlt noch ein bißchen was, ist aber auf nem guten Weg.

    http://www.mordred.rocks.it/

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