Porträt

laut.de-Biographie

Metope

Die frühen Techno-Tracks aus Nordengland von Acts wie LFO und The Black Dog begeistern Metope besonders. Anfang der 90er Jahre entwickelt sich die leidenschaftliche Musikhörerei dann immer stärker in Richtung Produzentendasein weiter. Die ersten Tracks von Michael Schwanen entstehen 1990 auf einem Commodore Amiga. Später kommen eine Drum-Machine und ein Sampler dazu. Zusammen mit den Klavierstunden, die Schwanen während seiner Kindheit hinter sich bringt, ergibt das alles zusammen ein ziemlich gutes Paket an Voraussetzungen für den Start einer Laufbahn als Produzent elektronischer Musik.

An Kreativität mangelt es auch nicht, so dass sich über die Zeit immer mehr Tracks auf seiner Festplatte ansammeln. Ein eigenes Release bleibt jedoch Fehlanzeige. Das ändert sich erst, als er von einer Kleinstadt bei Frankfurt nach Köln zieht. Dort trifft er auf Sebastian Reidl alias Basteroid und Matthias Klein alias Konfekt, mit denen er sich bald ein kleines Studio teilt. Hier reifen Pläne heran, die eigenen Tracks zu veröffentlichen. Und da Promos verschicken nicht ihren Vorstellungen entspricht, entschließen sie sich kurzerhand mit Areal Records ihr eigenes Label zu gründen.

2001 gibt Basteroids Maxi "Automatique/Drehmoment" den Startschuss für Areal Records, das sich in den folgenden Jahren mit Singles wie "Against Luftwiderstand", "Blindhouse/Luckycharme" und "Rabimmel Rabammel Rabumm Bum Bum" zu einem der erfolgreichsten Kölner Labels entwickelt. Das zeigt sich auch beim Blick auf die Remixe, die das Metope-Studio im Laufe der Jahre verlassen. Klangvolle Namen wie Jake Fairley, Gabriel Ananda, Lexy, Marcin Czubala und vor allen Dingen Depeche Mode weist die Diskografie aus.

2006 erscheint auf Areal Records dann Metopes erster Longplayer "Kobol", auf dem Schwanen seinen Sound zwischen House, Minimal und Techno auf Albumlänge entfaltet. Danach zieht sich Michael Schwanen erst einmal zurück und veröffentlicht in den kommenden Jahren äußerst spärlich, betreibt jedoch sein Label weiter. Dort gibt es 2012 mit seinem zweiten Album "Black Beauty" dann auch wieder ein Lebenszeichen von ihm, das dem Zeitgeist entsprechend etwas deeper daherkommt und auf dem als Gast auch der Kanadier Sid LeRock zu hören ist.

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