Porträt

laut.de-Biographie

Lexy & K. Paul

Schenkt man der offiziellen Bandgeschichte Glauben, so endet die erste Begegnung von Alexander Gerlach aka DJ Lexy und Kai Paul in einem Berliner Club beinahe in einem blutigen Faustkampf. Glücklicherweise besinnen sich die beiden kurze Zeit später eines Besseren und kanalisieren ihre Energie fortan erfolgreich in zahllosen Releases auf Westbams Low Spirit Label und weltweit gefragten Aktivitäten an den Turntables.

Beste Voraussetzungen für eine Karriere als Musiker sind sowohl Lexy als auch K. Paul zu bescheinigen. Während Lexy vor seinem Umzug nach Berlin im Sommer 1997 einen Plattenladen in Dresden führte, fand Kai Paul über den Element Of Crime-Bassisten Krischan Hartje Zugang zur Musikszene der Hauptstadt.

Mit ersten eigenen Produktionen macht er schnell auf sich aufmerksam und kommt bei Westbams Low Spirit/Electric Kingdom Label unter, wo auch die Singles "If You Know What I Mean" und "Rage Hard" veröffentlicht werden. Zu dieser Zeit gehört Lexy bereits zu den heißen Eisen im Labelstall und begeistert bei der Mayday 1998 ebenso mit seinen DJ-Sets wie beim Filmfest in Hong Kong.

1999 beschließen die beiden, fortan gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Eine kluge Entscheidung, denn gleich ihre erste Single "The Greatest DJ" bringt die Dancefloors rund um die Welt bis an die Grenze des Siedepunktes. So dürfen sie dann im gleichen Jahr auch der offiziellen Love Parade Hyme "Music Is The Key" zu neuem Charme verhelfen.

2000 legt das Duo mit dem ersten Longplayer "Loud" nach und profiliert sich in der Folge mit einer ganzen Reihe von Remixen unter anderem für Camouflage, Peaches und die Ärzte. 2003 kommt mit "East End Boys" endlich der Nachfolger zu "Loud" in die Plattenläden. Mit den Singles "Der Fernsehturm" und "Let's Play" schlagen die beiden in die altbekannte 80ies-Retro-Kerbe, ohne mit neuen Impulsen zu begeistern.

Doch zumindest in den Clubs und bei umfeierten Live-Auftritten halten die Anhänher den Berlinern die Treue. 2006 erfolgt der Wechsel von Low Spirit hin zu Kontor, über die im Mai des folgenden Jahres "Trash Like Us" in die Läden kommt.

"Abrakadabra" erscheint im März 2009 bei MusicisMusic/Kontor und hat viel Zauberelektronik im Gepäck. Zwischenzeitlich beginnen die beiden unter dem Titel "Komisch Elektronisch" eine Mix Compilation-Reihe, auf der sie ihr Können als DJs zeigen. Das Studioalbum "Attacke" (2013) featuret Gäste wie Marteria, Chefket und Yasha.

Nebenbei ist Lexy als Sänger bei den Raketen aktiv und veröffentlicht unter anderem auf Areal Soloplatten, die mehr dem Underground verhaftet sind. K-Paul betreibt seinerseits die Side-Projekte Fuchs & Horn und Käosklub. So können musikalische Indididualität und Phantasie auch abseits des Hauptprojektes Lexy & K-Paul ausgelebt werden.

Alben

Lexy & K. Paul - Attacke: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2013 Attacke

Kritik von Martin Tenschert

Da soll noch mal jemand sagen, Techno sei nicht politisch. (0 Kommentare)

Lexy & K-Paul - Psycho: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Psycho

Kritik von Martin Tenschert

Wohl dem, der dabei kein Glas in der Hand hat! (0 Kommentare)

Lexy & K-Paul - Abrakadabra: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2009 Abrakadabra

Kritik von Martin Tenschert

Kurzweiliger Elektro-Techno-Zauber mit Gästen von jenseits der Genre-Grenze. (0 Kommentare)

Lexy & K-Paul - Trash Like Us: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2007 Trash Like Us

Kritik von Oliver Lambrecht

Reise durchs "tanzbare Imperium" im steckengebliebenen Fahrstuhl. (0 Kommentare)

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