Porträt

laut.de-Biographie

Marcin Czubala

Krzysztof Penderecki gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Musik. Seine Werke stehen in einer Reihe mit denen von Pierre Boulez und Karl-Heinz Stockhausen. Für den jungen polnischen Musiker Marcin Czubala ist es ein wichtiger Schritt in seiner Karriere, als er zu Beginn der 90er Jahre zusammen mit dem weltbekannten Penderecki auftritt.

Wenig später nimmt seine Laufbahn jedoch eine unerwartete Wende. Marcin Czubala sieht seine Zukunft nicht länger in der Neuen Musik. Er beginnt, elektronische Clubmusik zu machen - als einer der ersten in Polen.

1999 gründet er sein Label Currently Processing und nimmt damit in seinem Heimatland ebenfalls eine Vorreiterfunktion ein. Bis 2003 erscheinen dort sporadisch seine eigenen Tracks sowie die von befreundeten polnischen Künstlern. Mit dem Schotten Dave Tarrida und dem britischen Duo Subhead geben sich auch europäische Acts ein Stelldichein.

Gleichzeitig fasst Marcin Czubala mit seinen Produktionen auch außerhalb Polens Fuß. Seinen ersten Longplayer mit dem Titel "Dope" veröffentlicht er auf dem deutschen Label Neue Heimat.

Nach einigen weiteren Maxis knüpft Marcin Czubala wichtige Kontakte nach Berlin. Mobilee-Chefin Anja Schneider signt ihn für ihr Label. 2007 gibt er dort mit der Maxi "Super Constellation" sein Debüt und entwickelt sich in den Jahren danach zu einem der produktivsten und wichtigsten Acts auf Mobilee Records.

Schon im Jahr darauf beginnen die Arbeiten an seinem zweiten Album "Chronicles Of Never", das 2008 erscheint. Der straighte Techno seiner früheren Releases macht hier einer minimalistischen und verspielten Soundästhetik Platz.

Seine Produktionen öffnen ihm rund um die Welt Türen. Mit seinen Live-Performances bespielt er viele bekannte Clubs. Bevorzugte Stationen bei seinen Liveauftritten bilden Clubs in Japan und Südamerika, wo das Publikum für seine Euphorie und Leidenschaft bekannt ist.

Trotz des weltweiten Erfolgs bleibt Marcin Czubala bescheiden und hält seine eigene Persönlichkeit eher im Hintergrund. "Die anderen DJs kennen zwar oftmals meine Produktionen, aber sie wissen nicht wie ich aussehe", sagt Czubala.

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