Porträt

laut.de-Biographie

Anja Schneider

Wie man es als Radio-DJ zu Weltruhm bringen kann, hat der Engländer John Peel vorgemacht. Geschmackssicher und ohne Scheuklappen ist er in seinen Sendungen zu Werke gegangen. Ähnliches kann auch die Berlinerin Anja Schneider von sich behaupten.

Ihre Karriere beginnt 1994 beim Radiosender KissFM. Elektronische Clubmusik ist der bevorzugte Programminhalt. Das bleibt auch so, als sie 2000 beim Sender Radio Fritz mit ihrer eigenen Show "Dance Under The Blue Moon" wöchentlich auf Sendung geht.

Vor allem in Clubber-Kreisen mausert sich die samstägliche Sendung zum Geheimtipp. Schneider spielt die neuesten Scheiben und lädt zahlreiche illustre Gäste wie Tiefschwarz, Sleeper Thief, Gus Gus und Ellen Allien, um nur einige zu nennen.

Neben ihrer Arbeit bei Radio Fritz steht Anja Schneider ab Winter 2003 regelmäßig im Berliner Club Watergate an den Plattenspielern. Im Jahr darauf gründet sie mit Mobilee Records zudem ihr eigenes Label. Als erstes Release erscheint die Maxi "Too Hot" von Sebo K.

Mit ihm verbringt Schneider auch Zeit im Studio, wo die beiden Tracks "Side Leaps" und "Rancho Relaxo" entstehen. Im Sommer 2005 bringen sie Mobilee internationale Aufmerksamkeit ein und machen das Label zu einer der wichtigsten Berliner Techno-Adressen. Der Sound ist minimal, greift aber auch gerne mal Einflüsse aus Deephouse und Detroit-Techno auf. Neben Schneider und Sebo K gehören bald Pan-Pot, Exercise One und Gummihz zu Kern der Mobilee-Artists.

Diese baut Schneider konsequent auf. Das Ergebnis lässt sich im dicht gedrängten Terminkalender der Mobilee-Artists ablesen. 2006 erscheint mit "Back To Back" die erste Labelschau mit einem Mix von Anja Schneider. Eigene Tracks der Label-Chefin indes sind rar. 2007 erscheint einzig die Maxi "Loop De Mer". Für 2008 ist das erste Album von Anja Schneider angekündigt.

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