Porträt

laut.de-Biographie

Maurizio Schmitz

In der Hansestadt Hamburg taucht sein Name immer wieder im Line-up hochkarätig besetzter Techno- und Houseparties auf. Spätestens seit er mit DJ Karotte dieselben vier Wände teilt, genießt er republikweit einen exzellenten Ruf, der vom Frankfurter U 60311 über seinen ehemaligen Wohnsitz München bis in seine Heimatstadt Bonn reicht. Mit Sets, die von Acid über House und Techno bei trancigen Grooves und Ambient-Klängen landen, untermauert der leidenschaftliche Musikliebhaber Maurizio Schmitz seine offene Vision elektronischer Tanzmusik.

Wie viele seiner Generation packt Schmitz zu Beginn der 90er Jahre das House- und Technofieber. Zahllose durchtanzte Parties lassen in ihm den Wunsch heran reifen, selbst an die Turntables zu treten und der nächtlichen Exstase seinen Stempel aufzudrücken. 1995 geht es ab ins Plattengeschäft, wo sich Schmitz seine erste elektronische Platte kauft und damit ein Fass ohne Boden öffnet. Schnell ist er süchtig nach neuer Musik, sammelt wie ein wilder und probiert die Scheiben daheim auf den Turntables aus.

In München beginnt der in Bonn geborene Halbitaliener öffentlich aufzulegen und bekommt schnell Residencies im Afterhourclub Labor, bevor es ihn 1997 zurück an den Rhein verschlägt. Dort baut er seine Reputation als exzellenter DJ weiter aus und beschallt Bonner Clubs wie das Nachthouse. 1999 zieht er nach Hamburg und findet dort in DJ Karotte einen genauso verrückten Musikfreak, was schließlich in besagter Wohngemeinschaft mündet.

Die Engagements in seiner neuen Heimat lassen nicht lange auf sich warten. Im Musik-Kollektiv Frequenzberater engagiert sich Schmitz, holt internationale Superstars wie Sven Väth, Richie Hawtin, Carl Cox, Jeff Mills, Laurent Garnier oder Der Dritte Raum in die Hansestadt und wirft dabei gerne auch selbst die Turntables an. Seit 2002 promotet Maurizio über seine Agentur mauromusica einen eigenen Clubabend in der Hansestadt, der zwei Jahre später auch in Bonn ein zweites Standbein findet.

2005 debütiert er mit der Mix-Compilation "Timemaschine #1" auf seinem eigenen Label Mauromusica. Das musikalische Spektrum reicht von aktuellen Minimal-Tracks aus dem Hause Pokerflat über Progressives von Dr. DNA bis hin zu sphärischen Schwebern aus den Studios von Pascal F.E.O.S. und Fabrice Lig.

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