Porträt

laut.de-Biographie

Malice

Als Malice 1980 die Metalszene betreten, sehen nicht wenige in ihnen - wenn schon nicht absolute Judas Priest-Klone - dann doch deren rechtmäßige Erben.

Gitarrist Jay Reynolds gründet die Band damals in Portland zusammen mit Sänger James Neal, Basser Matt McCourt, Drummer Deen Castronovo und dem zu Zeit 17-jährigen Gitarristen Kip Doran. Zwar landen sie in dieser Besetzung als einzige Band zwei Songs auf dem legendären, ersten "Metal Massacre"-Sampler, aber bereits ein Jahr später sind gerade noch Jay, James und Kip mit von der Partie.

Dank ihrem sehr an Judas Priest angelehnten Songwriting, der Tatsache, dass sie sich nur im schwarzem Leder zeigen und dem sehr an Rob Halford erinnernden Gesang, gelten sie schnell als die US-Antwort auf Judas Priest und stehen schon bald bei Atlantic Records unter Vertrag. Dort erscheint 1985 das Debüt "In The Beginning ...", auf dem sich maßgeblich die Songs der bereits zuvor veröffentlichten Demos befinden.

Zwei Jahre später folgt "Licence To Kill" und wird von den Medien mindestens genauso abgefeiert, wie das Debüt. Jeder ist sich sicher, dass die Band größer wird als Metallica, Megadeth oder wie sie alle heißen. In den USA touren sie erfolgreich mit W.A.S.P. In Europa werden auf den Dates mit Slayer von deren eingeschworenen Fans regelmäßig nieder gemacht.

Der vorhergesagte Durchbruch bleibt aus und die Band zerbricht an den eigenen Erwartungen. Zwar erscheint '89 noch die EP "Crazy In The Night", doch da existiert die Band de facto schon nicht mehr und es befinden sich lediglich zwei unbekannte Songs auf der Scheibe. Jay Reynolds taucht 2004 bei Metal Church auf, doch auch damit ist im Endeffekt nicht viel zu holen.

So wagt Jay Ende 2006 noch einen Versuch mit Malice und ruft die Band zusammen mit Mick, Mark und Drummer Pete Holmes wieder ins Leben. Neu am Mikro haben sie einen Unbekannten Kerl, der auf den Namen Brian Allen hört. Der bleibt genau ein Jahr erhalten, ehe er in Richtung Vicious Rumors abwandert und die Sache beinahe schneller wieder erledigt ist, als sie begonnen hat.

Erst als 2010 der Helstar-Sänger James Rivera zum Line-Up stößt, kommt wieder Bewegung in die Sache und siehe da: im Mai 2012 liegt mit "New Breed Of Godz" tatsächlich ein neues Album in den Regalen.

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