Porträt

laut.de-Biographie

Little Axe

Beim Namen Bernard Alexander werden nicht allzu viele Leute interessiert dreinblicken. Nie gehört? Nicht wirklich verwerflich. Trotzdem darf Bernard von sich behaupten, beim Schreiben von Musikgeschichte hautnah dabei gewesen zu sein. Doch wir greifen vor.

In Ohio wächst Bernard Alexander auf und erhält von seinem Vater Unterricht auf der Gitarre. Bereits im zarten Alter von zehn Jahren spielt er mit lokalen Jazz-Musikern in Bands. Nach Beendigung der High School siedelt er mit ein paar Kumpels in den Big Apple über, wo er mit der Formation The Entertainers die Clubs und Bars der Ostküste abklappert.

Anfang der Siebziger trifft er auf den Bassisten Doug Wimbish. Mit dem Schlagzeuger Harold Sargent gründen sie die Disco-Combo Wood Brass & Steel, die 1976 ein Album heraus bringt, ehe sich das Projekt 1979 erledigt.

Im selben Jahr geht der Stern eines Labels auf, das Geschichte schreiben soll: Sugarhill. Für eben die tun sich Alexander und Wimbish mit dem Schlagzeuger Keith LeBlanc zusammen. Fortan agieren sie als die Stammband der Company, die für die musikalische Untermalung der Rap-Artists zuständig ist.

So entstehen unter anderem die Grandmaster Flash-Tracks "The Message" und "White Lines." Die Arbeit für das Label ist aber nicht von langer Dauer. Die Band zieht es daraufhin zur Konkurrenz von Tommy Boy.

Dort treffen sie zum ersten Mal Adrian Sherwood, der mit dem legendären On-U-Label im Dub-Bereich für Furore sorgt. Hier remixen die Jungs auch Tracks von Bands, mit denen sie sonst keine Berührungspunkte haben, wie zum Beispiel Nine Inch Nails, American Head Charge, Megadeth oder Living Colour. Letzteren schließt sich Wimbish 1992 an.

Um diesen Zeitpunkt herum entsteht das Projekt Little Axe, in dem sich Skip McDonald, wie sich Alexander auch nennt, mit den verschiedenen stilistischen Spielarten von Blues über Funk bis hin zu Reggae, Rock und anderen Versatzstücken auseinandersetzt.

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