Porträt

laut.de-Biographie

Lethargy

Der medizinische Begriff "Lethargie" bezeichnet eine Art Bewusstseinsstörung, die von Schläfrigkeit und einer Erhöhung der Reizschwelle begleitet wird. Als einschläfernd kann man die Musik der beiden Gitarristen Andy Hunt und Pfily Humphrey, Basser Marc T. Jones und Drummer Gaz Hunt zwar kaum bezeichnen. Dennoch suchen sich die Hunt-Brüder und ihre beiden Kumpels diesen Namen aus, als sie sich im Jahr 2000 zu einer Band zusammen schließen.

Zu der Zeit gehen alle vier noch in ihrer walisischen Heimatstadt Neath zur Schule und ziehen sich von Classic Rock bis Metal so ziemlich alles rein, was mit Musik zu tun hat. Während Gaz sich allein auf seine Drums konzentriert, teilen Andy, Phil und Marc den Gesang untereinander auf.

Eine erste Kostprobe geben sie 2005 in Form ihres Debüts "Road Out Of Nowhere" von sich. Darauf offenbaren sich Einflüsse von Bands wie Alice In Chains, Queens Of The Stone Age, Manic Street Preachers oder Led Zeppelin. Allerdings in einer Frische, die den Redakteuren des renommierten Classic Rock Magazins beinahe eine Freudenpfütze in die Hose treibt.

Lethargy sorgen so für einigen Aufruhr in der britischen Rockszene, bis schließlich A&R-Manager Derek Oliver auf den Plan tritt und die Band David Prater vorstellt, dem Mann, der Dream Theater mit ihrem "Images And Words"-Album zum Durchbruch verhalf. Der zeigt sich von den Walisern ebenfalls begeistert, kommt auf die britischen Inseln und nimmt mit dem Quartett innerhalb von vier Wochen das neue Album auf.

In Großbritannien freuen sich die Rockfans somit schon im November 2008 über "Purification". In Deutschland muss man sich noch bis Ende Januar des folgenden Jahres gedulden, ehe die Scheibe zu haben ist.

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