Porträt

laut.de-Biographie

Lady Godiva

Auf Parties die Musik der Pogues gegen U2, Simple Minds und Depeche Mode durchzusetzen - so lautet in den 80er Jahren der erste gedankliche Schritt, der zur Gründung von Lady Godiva führt.

Als die Urmitglieder 1994 im westfälischen Arnsberg zusammen kommen, hat sich der allgemeine Musikgeschmack zwar deutlich verändert, die Liebe zum Punkfolk der Band um den Iren Shane McGowan besteht aber weiterhin. Mit dabei sind der selbst erklärte Sänger Andreas Beckmann sowie der zukünftige Flötenspieler und Liederschreiber Tobias Rünker, der seinen Keller zur Verfügung stellt. Den Namen holen sie sich aus dem Lied "Lady Godiva's Operation" von Velvet Underground.

"Keiner konnte ein Instrument spielen, geschweige denn singen. Lady Godiva war und ist bis heute eine Schnapsidee", fasst die Band auf ihrer Homepage die ersten Schritte und ihre Aktivität zusammen. Immerhin reicht es schon nach wenigen Wochen zu einem Auftritt auf dem lokalen Pfarrfest. Der Zuspruch überzeugt sie, weiter zu machen.

1996 bringen sie ihre erste, selbstaufgenommene CD heraus. Das Cover von "Whisky You're The Devil" ziert zwar ein räudiger, auf dem Rücken liegender Hund, die Erstauflage ist aber binnen kurzer Zeit ausverkauft. Die nachfolgenden Alben "Tales Of Kings And Boozers" (1998) und "Red Letter Day" (2002) machen sie trotz ständig wechselnder Besetzungen auch außerhalb des Sauerlands bekannt und bringen ihnen Konzertauftritte in ganz Deutschland ein.

2003 erscheint mit "Zooperation" die vierte Platte der nach wie vor nicht professionellen Band.

Alben

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