Porträt

laut.de-Biographie

Kings Of Nuthin'

Mit Boston liegt an der amerikanischen Ostküste eine der absoluten Rockabilly- und Psychobilly-Hochburgen. Dort finden sich Ende der '90er Torr Skoog (Gesang), Zack 'The Professor' Brines (Klavier), Liam Crill (Drums), Necro (Waschbrett), Justice Hubbard (Gitarre), Spike Kazz (Contrabass), Tommy Bellevue (Tenor Sax) und Slick (Bariton Sax) zusammen, um zunächst unter dem Namen The Boston Blackouts ihrer musikalischen Leidenschaft zu frönen.

Im Sommer 1999 entschließen sie sich zu einem Namenswechsel und heißen fortan The Kings Of Nuthin' - und setzen alles auf eine Karte. Sie legen sich einen Van zu, kaufen schwarze Anzüge und machen sich auf die Socken, um auch mal außerhalb Massachusetts zu spielen. Alles läuft ganz gut an und vor allem ihre Liveshows sind bald legendär. So neigen die Kings dazu, bei Auftritten das Klavier oder ein Saxofon in Brand zu stecken, natürlich spielen sie während dessen weiter.

Zur Jahrtausendwende bannen die Könige endlich ein paar Songs auf Band und veröffentlichen die EP "Get Busy Livin' Or Get Busy Dyin'". Da sie regional einen exzellenten Ruf haben, stehen sie mit Bands wie den Mighty Mighty Bosstones oder den Dropkick Murphys auf der Bühne. Allerdings ist die Debüt-EP innerhalb der Staaten nur schwer und außerhalb fast gar nicht erhältlich. Erst als sie ein paar Konzerte mit den U.S. Bombs gespielt haben, kommen sie mit deren Sänger Duane Peters ins Gespräch. Der holt sie auf sein Label Disaster Records.

Dort erscheint 2002 die zweite Scheibe "Fight Songs For Fuck-Ups", die etwas mehr Rhythm'n'Blues-Einflüsse aufweist, aber immer noch genügend Punk und Rock im Blut hat. In Europa ist die Scheibe ohne größere Probleme zu beziehen und nachdem die Kings in den Staaten zunächst mit Demented Are Go unterwegs waren, kommen sie auch nach Deutschland. Dort spielt die Band Ende 2003, Anfang 2004 gemeinsam mit dem Allstar Projekt Dead Kings, das sich zu dieser Zeit aus Mitgliedern von Mad Sin, Nekromantix, den Klingonz und Demented Are Go rekrutiert.

Danach geht es quasi im Anschluss zurück an der Ostküste, wobei Tommy zunächst auf der Strecke bleibt, aber letztendlich zur Band zurück kehrt. Mit Hayden Cummings stößt ein weiterer Mann am Tenor-Sax dazu. Ende 2003 steigt bereits Slick aus, weswegen Tommy kurzfristig an das Bariton-Sax wechselt. Dafür kratzt Spike die Kurve und auch Justice ist nicht mehr mit von der Partie. Die neuen Jungs hören auf die Namen Trafton Waldrop (Gitarre) und Tomas Lorieaux (Kontrabass), die auf der Tour mit Social Distortion Ende 2004 ihr Können unter Beweis stellen.

Auch Tommy macht bald wieder den Abgang, was John Nachez (Bariton-Sax) zu den Kings bringt. Im Sommer 2005 nehmen sie das nächste Album auf, das in den USA bei Thorp Records unter dem Namen "Over The Counter Culture", in Europa seltsamerweise unter dem Titel "Punk Rock Rhythm" über People Like You erscheint. Europa ist inzwischen ein fester Bestandteil jeder Kings Of Nuthin'-Tour und so kann die Band schon im Winter in unseren Breitengraden bewundert werden.

Irgendwo sind die Jungs eigentlich immer unterwegs und zählen die Bars und Kneipen schon gar nicht mehr, in denen sie Lokalverbot haben. Schließlich bricht man mit alten Gewohnheiten nur schwer, womit sie auch schon den Titel für ihr neues Album hätten. "Old Habits Die Hard" erscheint Mitte April 2010 und gehört als musikalische Beschallung in jede gute Kneipe.

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