Porträt

laut.de-Biographie

Kingdom Of Sorrow

Vor allem in der Szene in New Orleans ist es ja fast schon an der Tagesordnung, dass sich Musiker der unterschiedlichsten Bands zusammen tun und was Neues starten. Dass sich dabei aber auch ein Kerl aus Connecticut in diese Szene mischt, ist eher selten. Bei der Reputation, die Jamey Jasta aufzuweisen hat, dennoch verständlich.

Der Hatebreed-Shouter sieht den Beginn von Kingdom Of Sorrow bereits vor etlichen Jahren, als er mit zarten 16 Lenzen, nach einem Konzert einfach zum Crowbar/Down-Chef Kirk Windstein hinschlappt und dem die Ohren volllabert. Dabei entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden, die immer stärker wird, und nachdem Hatebreed den Status von Crowbar weit überrundet haben, nehmen sie die Band aus New Orleans 2005 auch auf ein paar Dates durch Großbritannien mit. Auf dieser Tour legen Kirk und Jamey letztendlich den Grundstein für ihr gemeinsames Projekt.

Kirk macht sich also daran, die ersten Songs zu schreiben, eine Kostprobe davon landet schon 2006 auf dem "MTV2 Headbangers Ball: The Revenge"-Album. Die beiden arbeiten in jeder freien Minute an den gemeinsamen Songs und lassen sich dabei auch von Produzent Zeuss (Shadows Fall/Municipal Waste) zur Hand gehen. Da beide aber in diversen anderen Bands und Aufgaben ihre Finger im Spiel haben, laufen die Arbeiten nur im gemäßigten Tempo ab. Im Herbst ist die Scheibe so weit fertig, und sie unterschreiben einen Deal bei Relapse Records.

Damit das Ganze aber nicht nur ein Studioprojekt bleibt, suchen sie sich Anfang 2008 eine Band zusammen, mit der sie auch live auftreten können. Neben Jamey und Kirk werden bei diesen Dates Gitarrist Steve Gibb (Crowbar/Ex-Black Label Society), Drummer Derek Kerswell (Unearth/Seemless) und Basser Matthew Brunson mit auf der Bühne stehen. Kurz nach der Veröffentlichung der selbstbetitelten Scheibe Ende Februar sind Kingdom Of Sorrow auch schon im Nordosten der USA unterwegs, bevor es auch in den Rest der Welt gehen soll.

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