Porträt

laut.de-Biographie

Karo

Es braucht nicht viel, um Musik zu machen. Im Falle von Karo heißt das: Mikrofon und Gitarre. Derart ausgerüstet, komponiert die Musikerin Songs, die ganz bewusst auf eine hochwertige Produktion verzichten. Stattdessen pflegen sie eine punkige Low-Fi-Ästhetik. Wichtige Einflüsse finden sich in Portishead, Feist, Cat Power, Ella Fitzgerald, Jeff Buckley und Céline Dion, deren Stimme sie bewundert.

Karo kommt 1980 in Hessen zur Welt. Mit bürgerlichem Namen heißt sie Karoline Margarete Franziska Ilona Schaum. In Frankfurt studiert die Dame 2001 zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Der zähen Langeweile des Studienalltags entflieht sie im Jahr darauf mittels eines anderteinhalbjährigen London-Aufenthalts.

Nach der Rückkehr 2004 unternimmt Karo erneut einen Anlauf an der Universität. In Würzburg studiert sie Germanistik und Kunstgeschichte. Die Erfüllung findet sie auch hier nicht - vielmehr ist es die Musik, die sie als persönliches Ventil entdeckt. An die Öffentlichkeit dringt davon zunächst nichts.

2006 findet der erste Karo-Auftritt statt. Zuvor mussten die Freundinnen der Musikerin viel Überzeugungsarbeit leisten. Trotz der zunächst geringen Begeisterung bleibt das Konzert in Würzburg beim Open Stage-Festival nicht das einzige. Innerhalb von eineinhalb Jahren spielt Karo rund 50 Stück.

Die Bookings kommen vielfach über die Online-Plattform Myspace zustande, wo die Sängerin einige Stücke hinterlässt. Die Eigenpromotion trägt schließlich doch Früchte. Das Label Lili Is Pi Records nimmt sie ins Artistroster auf und releast "Sing Out, Heart".

2009 erscheint das Album erneut. Dieses Mal auf dem Berliner Label Normoton, verbunden mit größerer Promotion. Der Longplayer reiht Karo in die Tradition der Singer- und Songwriterszene ein, wie sie beispielsweise auch von Künstlerinnen wie den Ex-Throwing Muses-Frauen Kristin Hersh und Tanya Donelly gepflegt wird.

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