Porträt

laut.de-Biographie

Iwrestledabearonce

Ob sich Bärenringen als Hobby oder Olympische Sportart je durchsetzen wird, darf bezweifelt werden. Es ist auch fraglich, ob man damit Mädels beeindrucken kann, wenn man als Anmachspruch: "Ich hab mal mit 'nem Bären gerungen", ablässt. Die Antwort: "So riechst du auch noch", dürfte fast unvermeidlich sein.

In Shreveport in Louisiana sieht die Welt einfach ein wenig anders aus. Da stellt man schon mal eine Band namens Iwrestledabearonce auf die Beine. Vor allem, wenn man auf musikalische Konventionen einen großen, dampfenden Bärenhaufen setzt und seinen Metalcore mit allerlei Ingredienzen wie Jazz, Swing und elektronischen Spielereien würzt.

Genau mit diesem Ziel machen sich Sängerin Krysta Cameron, die beiden Gitarristen Steven Bradley und John Ganey, Bassist Brian Dozier und Drummer Ryan Pearson 2007 ans Werk.

Die erste selbstbetitelte EP nehmen sie noch im Schlafzimmer von Gitarrist Steven auf, machen sich aber schon die Tugenden der meisten US-Metalcore-Bands zu Eigen: ab in einen alten, klapprigen Van und touren, was die Karre hergibt.

Entsprechend tingeln Iwrestledabearonce mit Bands wie Winds Of Plague, The Human Abstract, oder See You Next Tuesday durch die Gegend und erspielen sich eine beachtliche Fanschar.

Im Oktober 2008 rappelt es aber mächtig im Karton. John, Brian und Ryan packen ihre Sachen. Die Arbeiten am Debüt sind zu der Zeit bereits so gut wie abgeschlossen. Dennoch kommt diese Ankündigung recht überraschend. Immerhin steht bereits der Deal mit Century Media.

Krysta und Steven füllen ihre Reihen also schnell mit Krystas Schwester Mim an der zweiten Gitarre, Dave Branch am Bass und Mikey Montgomery an den Drums auf und gehen mit August Burns Red, Enter Shikari und All Shall Perish auf Tour.

Nachdem "It's All Happening" in Europa Ende August 2009 auf den Markt kommt, geht es mit Architects, Despised Icon und Horse The Band erstmals quer durch Europa.

Das Line-Up um Krysta und Steven wechselt immer wieder, da nicht jeder für das Tourleben geeignet ist. So stehen bei den Aufnahmen zu "Running It For Everybody" Mike Martin am Bass und John Ganey an der Gitarre. Ob es den beiden zu verdanken ist weiß man nicht, doch die Mitte Juli 2011 erscheinenden Scheibe weist sogar ansatzweise Songstrukturen auf.

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