Porträt

laut.de-Biographie

Hafdís Huld

Der nordisch-skandinavische Teil Europas bietet einen hervorragenden Nährboden für charismatische Künstlerinnen. Namen wie Björk, Sophie Zelmani oder Rebekka Bakken überzeugen mit qualitativ herausragendem Output. In diese illustre Riege gesellt sich problemlos Sängerin und Schauspielerin Hafdís Huld, geboren im Mai 1979 im isländischen Reykjavik.

Bereits als 15-Jährige macht sie als Sängerin von Gus Gus auf sich aufmerksam. Die Band entwickelt sich auch außerhalb der Heimat zu einem Begriff in der Musikszene. Dennoch verlässt Hafdís die Formation nach zwei Jahren, um ihre eigenen künstlerischen Ambitionen zu verwirklichen. Neben der Arbeit mit dem DJ- und Produzenten-Duo FC Kahuna, bestehend aus Jon Nowell und Daniel Ormondroyd, dreht sie 2000/2001 die beiden Spielfilme "The Icelandic Dream" sowie "Dramarama".

Ein Studium an der Londoner Centre of Contemporary Music beendet Hafdís 2006 mit Abschluss. Im selben Jahr erscheint ihr Debüt-Album "Dirty Paper Cup", mit dem sie nicht nur in Island Fans und Kritiker beeindruckt. Neben dem Gewinn des nationalen Music Awards für das beste Pop-Album zeigt sich besonders die britische Presse von den Qualitäten der jungen Künstlerin beeindruckt.

Hafdís spielt live auf verschiedenen Festivals und tourt mit Paolo Nutini und Mika. Musikalisch sehr unterschiedliche Aktionen hält das Jahr 2008 bereit. Neben den Vocals für den Song "Cross To Bear" auf Trickys Longplayer "Knowle West Boy" singt sie Sam Browns Eighties-Hit "Stop!" für eine Mercedes Benz-Werbekampagne neu ein.

2009 steht im Zeichen einer erfolgreichen England-Tournee. Mit "Synchronized Swimmers" erscheint zunächst nur in Island ein erfolgreicher Nachfolger, der dann 2010 auch europaweit veröffentlicht wird.

Die Musik von Hafdís Huld beinhaltet eine eingängige Symbiose von Pop und Folk, angereichert mit dem oft anzutreffenden speziellen skurrilen Charme nordeuropäischer Künstler. Ihre durch viele akustische Elemente angereicherten Songs unterlegt die Sängerin mit einer zumeist hauchzarten Stimme, die aber auch mühelos dramatische und energische Bereiche auslotet.

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