Porträt

laut.de-Biographie

Dirt Crew

"Ein bestimmtes Oldschool-Feeling kann man unseren Platten nicht absprechen", sagen Dirt Crew 2005 in einem Interview. Dirt Crew, das sind Peter Gijselears aka Break 3000 und Felix Eber alias James Flavour. Seit ihrer ersten gemeinsamen Veröffentlichung 2004 werden sie von DJs wie Hell oder Ivan Smagghe regelmäßig gespielt und sind mit ihren groovigen DJ-Sets rund um den Globus gefragt. Egal ob in Vancouver oder London, der funkige Techhouse mit Retro-Charme ist gefragt.

Dirt Crew - Presents Collection 02
Dirt Crew Presents Collection 02
Geschmeidige House-Tracks für ein entspanntes Tanzvergnügen.
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2006 erscheint nach zahlreichen Maxis auf den eigenen Imprints Dirt Crew Recordings und Players Paradise mit "The First Chapter" eine Compilation des Vinyl-Outputs. Der beginnt 2004 gleich mit einem Paukenschlag. Die 12" "Cleaning Up The Ghetto" mausert sich schnell zum Clubhit. Die extrem tanzbare Mischung aus House, Disco und Acid ist fortan das Markenzeichen der Dirt Crew-Releases. Auch die Remixe für Produzenten wie den Soma-Act Silicone Soul oder Jennifer Cardini tragen die typische Dirt Crew-Handschrift.

Der gebürtige Holländer und in Köln wohnhafte Peter Gijselears bringt seinen Background aus Industrial, Wave und EBM in die gemeinsamen Produktionen ein. Felix Eder ist dagegen eher für Einflüsse aus den Genres Hip Hop, Funk und House zuständig. Zusammen genommen ergibt das housige Dancefloor-Hits wie "808 Lazerbeam" oder "Rok Da House". 2006 bringen sich Dirt Crew mit Remixen auf Soma Records, Damian Lazarus Label Crosstownrebels oder Mylos Breastfed auch international verstärkt zu Gehör.

Aus Anlass des zweijährigen Bestehens von Dirt Crew Recordings präsentieren James Flavour und sein Partner Break 3000 Ende des Jahres die erste Labelcompilation des Hauses. Unter dem Titel "Collection 01" vereinen die beiden auf einer Doppel-CD zum einen raveinfizierten, schmutzigen Minimal- bzw. Oldschoolsound. Zum anderen eine Zusammenstellung des Sublabels Players Paradise, das eher entspannterem, weniger Peaktime verdächtigen Minimalhouse eine entsprechende Heimat bietet.

Das ein Jahr später erscheinende "richtige" Debütalbum "Raw" zeigt die anderen Seiten der Dirt Crew: tiefgängiger und vielschichtiger, weniger offensiv gehen Eder und Gijselaers zu Werke. Aber immer unverkennbar Dirt Crew. Eine Entwicklung, die sie auch auf "Blow" 2009 fortführen.

Alben

Dirt Crew - Raw: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2007 Raw

Kritik von Gregory Britsch

Die Tracks besitzen ausreichend Bums. (0 Kommentare)

  • Dirt Crew

    Ein Projekt, zwei Labels: die Infos gibt's hier.

    http://www.dirtcrew.net
  • Word And Sound

    Auch die Dirt Crew-Tracks werden von den Berlinern vertrieben.

    http://www.wordandsound.de
  • MySpace

    Dirt Crew Recordings bei MySpace

    http://www.myspace.com/dirtcrewrecordings

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