Porträt

laut.de-Biographie

Dimension Zero

1995 besteht das Gitarrenduo bei In Flames noch aus Jesper Strömblad und Glenn Ljungström. Doch die beiden sind mit ihrer Truppe nicht ausgelastet, denn parallel dazu starten sie ein weiteres Projekt, das zunächst noch den Namen Agent Orange trägt.

Aus dem wird schnell mehr, denn schon ein Jahr später steigen Shouter Jocke Göthberg (Ex-Marduk), Gitarrist Fredrik Johansson und der ehemaligen Luciferion-Drummer Hans Nilson ein. Obwohl Jesper mit Glenn zusammen einen Großteil der Songs schreibt, hängt er sich hier nur den Bass um. Nachdem sie den Namen von Agent Orange in Dimension Zero ändern, nehmen sie in dieser Besetzung im selben Jahr nehmen sie im mittlerweile sehr bekannten Studio Fredman unter der Regie von Fredrik Nordström (Soilwork, Dream Evil) die EP "Penetrations Form The Lost World" auf.

War Music bringen die Scheibe 1997 auf den Markt. Der stark an At The Gates angelehnte Sound findet schnell sein Fans. Glenn ist inzwischen bei In Flames raus, doch die starten mehr und mehr durch, weswegen Jesper zeitlich relativ eingeschränkt ist. Da zunächst nicht viel passiert, packt Fredrik '98 seine Klampfe wieder ein und macht sich vom Acker. Da es bislang noch zu keinem einzigen Auftritt kam, fällt sein Ausstieg nicht weiter ins Gewicht. Erst 2000 kommt wieder etwas Bewegung in die Sache. So machen sie sich an die Arbeiten zu ihrem offiziellen Debüt-Album.

Dieses hört auf den Namen "Silent Night Fever" und wird vom In Flames-Sänger Anders Fridén produziert. Mit Regain Records haben sie mittlerweile ein bekannteres Label im Rücken, das die Scheibe im folgenden Jahr auf den Markt bringt. Einmal mehr sind Presse und Fans von dem an alte Helden der Gothenburg-Schule erinnernden Sound begeistert, den In Flames doch mehr und mehr hinter sich lassen. Um live richtig auftrumpfen zu können, holen sie sich mit Daniel Antonsson einen festen, zweiten Gitarristen dazu und Jesper greift sich wieder den Bass.

Ihren ersten Gig spielen Dimension Zero in Tokio. Nach ein paar weitern Dates mit Sodom in Japan stehen sie tatsächlich im heimischen Göteborg auf der Bühne. Dieses Mal beginnen sie deutlich früher damit, neue Songs zu schreiben und so stehen sie im Februar bereits wieder im Studio. Im Sommer sind sie auf ein paar Festivals zu sehen, doch kurz nach dem Gig auf dem Party-San Open Air fliegt Glenn raus. Bevor die zweite Scheibe "This Is Hell" im Oktober 2003 erscheint, legen Regain Records die EP mit ein paar zusätzlichen Live-Songs neu auf.

Da Glenn nicht mehr dabei ist, krallt sich Jesper wieder die Gitarre. Für die anstehenden Touren durch Europa und Japan holen sie sich einen Session-Basser hinzu. Danach liegen Dimension Zero wieder auf Eis, da In Flames Priorität genießen. So dauert es bis 2006, ehe es erneut ins Studio geht, um das nächste Langeisen aufzunehmen. Dort spielt Jesper wieder den Bass ein, doch live holen sie sich den Lord Belial-Gitarristen Pepa Andersson für den Tieftöner. "He Who Shall Not Bleed" erscheint 2007 und zeigt, was aus den Riffs wird, die für In Flames inzwischen zu hart geworden sind.

Das einzige Problem mit dem Album ist, dass es nur in Japan veröffentlicht wird. Die europäischen Fans müssen also zum teuren Import greifen, oder bis Anfang September 2008 warten. Dann erscheint die Scheibe nämlich über Vic Records auch in Europa.

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