Porträt

laut.de-Biographie

Der Wolf

Ende der Neunziger ist der Wolf einer der erfolgreichsten Rapper hierzulande. Seine Hits sind wohl allen, die regelmäßig Radio hören, ein Begriff. Das liegt in erster Linie an den einfach gestrickten Songs, die sich unweigerlich in jedes Ohr schleichen. "Oh Shit, Frau Schmidt" oder "Gibt's doch gar nicht" hießen solche "Eins A"-Ohrwürmer, die einfach nicht loszukriegen waren.

Dieses Phänomen schlug sich auch auf die Chartplatzierungen des Dortmunders nieder. Die genannten Songs schafften es in hohe Regionen und das dazugehörige Debut "Das Album" wurde mit 200.000 verkauften Exemplaren auf Platz 16 der deutschen Albumcharts verbucht.
Allerdings ging in der deutschen Hip Hop-Szene bald nur ein Stöhnen um, sobald sein Name fiel. Der Wolf sah sich immer wieder der Kritik zahlreicher Kollegen ausgesetzt, selbst in der Dortmund Szene wurde er meist belächelt. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als die Flucht nach vorne.

Sein Kommentar zu der Credibility-Diskussion um seine Person lautete: "Die Frage, was Hip Hop ist und was nicht, finde ich völlig deplatziert", und so beschreibt er seine Art der Musik auch nicht mehr als Hip Hop, sondern als "Smart Core"; wie er auf diese Definition gekommen ist, bleibt dabei offen.

Charakteristisch für die Songs des Wolfes ist ein zumeist gesampleter Funk- oder Soul-Beat, gepaart mit schnellen Reimen. Seine deutschen Texte drehen sich um allerlei Unwichtiges. Es geht immer wieder um sein persönliches Umfeld, das aus den Gastrappern NDN oder DJ Larse besteht.

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