laut.de-Biografie
Deathchain
Unter dem schönen Namen Nuclear Corpse schart ein Finne im Winter 1997 ein paar andere seines Volkes um sich und gründet die Band Winterwolf. Mit denen veröffentlicht der Gitarrist zwei Demos, jagt 2001 schließlich sämtliche Mitglieder zum Teufel und siedelt nach Kuopio um.
Die Suche nach neuen Musikern gestaltet sich nicht allzu schwierig und schnell hat er in Bobby Undertaker (Gitarre), Juha 'Kuolio' Harju (Bass) und Lauri 'Kassara' Rytkönen (Drums) die richtigen Jungs zusammen, um Deathchain zu starten. Anfang 2002 zimmern sie ihr erstes Demo ein, bei dem Corpse auch die Vocals übernimmt. Doch irgendwie passt ihm das nicht so ganz, weswegen er sich nach einem Shouter umsieht, den er schließlich in Tommi 'Rotten' Virranta findet.
Dynamic Arts Records zeigen sich vom aggressiven Death/Thrash der Finnen beeindruckt und nehmen sie unter Vertrag. Ihr Debüt "Deadmeat Disciples" erscheint in Finnland Anfang Oktober 2003 und in Rest von Europa zu Beginn des neuen Jahres. Mit Deathbound spielen sie ein paar Gigs, stehen aber auch mit Acts wie Testament, Malevolent Creation, Children Of Bodom oder Entombed auf Festival-Bühnen.
Schließlich steht im Sommer der nächste Studiobesuch an: Ihr zweites Album "Deathrash Assault" einzutüten. Musikalisch gehen sie dabei durchaus solide zu Werke, nur bei Titeln wie "Lord Lepra", "Napalm Satan", "Panzer Holocaust" oder "Valley Of The Corpse" kann man sich ein etwas gezwungenes Lächeln nicht verkneifen. Destruction-Fronthirsch Schmier dürfte sich an sowas allerdings recht wenig stören und so geht er zusammen mit Deathchain, Candlemass und After All einen Monat lang auf Europatour.