Porträt

laut.de-Biographie

Death Before Dishonor

Anfang des dritten Jahrtausends beschließen fünf Hardcore-Kids, in Boston eine Band zu gründen. Da es dort eh nur Iren, Schotten und anderes ehemaliges Inselvolk gibt und The Exploited nach wie vor einen gewissen Kultstatus inne haben, gibt deren '87er Album "Death Before Dishonour" einen passenden Namen für die Band ab.

Death Before Dishonor - Better Ways To Die
Death Before Dishonor Better Ways To Die
Bewährter Knüppelcore von Bostons Live-Veteranen.
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Genau wie Wattie Buchanan gehen auch Shouter Bryan Harris, Drummer Dan Loftus, Basser Frankie Puopolo sowie die beiden Gitarristen Dave Cappello und Ben 'B-Roll' Kelly auf ihren Konzerten alles andere als zimperlich zur Sache und so erspielen sie sich schon bald einen Ruf als verdammt heftige Live-Band. Aus den Circlepits auf ihren Konzerten kam schon mancher mit blutigem Gesicht wieder heraus, was sie bei den ganz harten Jungs schnell zum Geheimtipp macht. Nachdem sie 2002 schließlich genügend Kohle zusammen gekratzt haben, um eine erste Scheibe aufzunehmen, erscheint "True Till Death" über Spook City Records.

Old School Hardcore findet immer und überall seine Fans und so landen sie schließlich beim Bostoner Bridge Nine-Label. Die bringen 2004 die EP "Friends Family Forever" raus, die allerdings zwei Jahre später mit ein paar Livetracks und ein, zwei Bonusnummern neu aufgelegt wird. In der Zwischenzeit haben Death Before Dishonor nicht nur mit alten Helden wie Agnostic Front, Madball, Terror oder Full Blown Chaos getourt, sondern auch eine Split mit Black Friday 29 aufgenommen. Nach der Wiederveröffentlichung der EP sind sie in Europa mit Ramallah unterwegs.

Anfang Juni legen sie erneut über Bridge Nine die nächste Scheibe namens "Count Me In" nach, die keinen Meter vom bisher eingeschlagenen musikalischen Weg abweicht. Schon vor der Veröffentlichung sind sie an der Ostküste mit Madball und Since The Flood live zu sehen und die nächsten Dates stehen auch schon fest.

Nach Touren um die ganze Welt hat sich das Line-Up maßgeblich verändert, denn Basser Frankie ist an die Gitarre gewechselt und schrubbt nun mit B-Roll. Den Bass zupft derweil ein Kerl namens Rob, hinter den Drums sitz Memphis. In dieser Besetzung geht es an "Better Ways To Die", das einmal mehr den gewohnt derben Tough Guy-Core bietet, aber auch immer wieder ein paar Überraschungen bereit hält. Im Anschluss an die Veröffentlichung Ende Juli, geht es direkt mal wieder für ein paar Monate auf Tour.

Alben

Death Before Dishonor - Count Me In: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2007 Count Me In

Kritik von Michael Edele

Ein Harcore-Album, das prolomäßig in die Fresse hämmert. (0 Kommentare)

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