Porträt

laut.de-Biographie

Dark Day Dungeon

Dass es auch in der Schweiz ein paar gute Bands im hohen Härtebereich gibt, wissen wir nicht erst seit GurD, Cataract oder PX-Pain. In der Gegend um Baar rotten sich 1998 ein paar Jungs zusammen, um Gitarren und Drums qualmen zu lassen.

Unter dem Namen Dark Day Dungeon finden sich die beiden Gitarristen Fabio Montefiori und Attila Varga mit Drummer Brian, Basser Alain und Shouter Fedi zusammen. Die Chemie stimmt. Bald haben sie das erste, selbstbetitelte Demo am Start, das im Frühjahr '99 direkt über Natural High-Records erscheint. Zu diesem Zeitpunkt überzeugen sie mit ihrem Metalcore nicht nur die Medien, sondern ebenso die Fans. Denen präsentieren sie sich in Deutschland, Österreich, Belgien und Ungarn im Vorprogramm von Acts wie Buried Alive, Madball oder Trial.

Im Frühjahr 2001 ist eigentlich alles bereit, um die neue Scheibe aufzunehmen, doch Sänger Fedi nimmt seinen Hut. Es dauert bis August, ehe mit dem deutschen Christian 'Mosh' Ebert der richtige Mann gefunden ist. "Know Your Enemy" erscheint deshalb erst im Juni 2002 über das deutsche Let It Burn-Records-Label. Dennoch verlassen Alain und Brian die Band Ende '02, können jedoch recht unproblematisch durch Basser Piotr Winiarski und Drummer Martin Hunziker ersetzt werden.

Nach der Integration der beiden Neuen geht es mit den Amis von Undying quer durch Europa. Kaum wieder zurück, beginnen sie mit dem Songwriting für das neue Album. Doch als das Angebot auf den Tisch flattert, Pro Pain auf deren Eurotour zu begleiten, können sie nicht widerstehen. Zumal sie erstmals in einem richtigen Nightliner durch die Gegend zuckeln dürfen. Als diese Tour erfolgreich bestanden ist, geht es erneut nach Como in Italien, um dort das nächste Album aufzunehmen.

Damit nicht genug, führt der Weg anschließend ins Studio Fredman nach Schweden, um der Scheibe von Fredrik Nordström (Arch Enemy, At The Gates, In Flames, Dream Evil) einen entsprechenden Sound verpassen zu lassen. Ende September lassen sie "By Blood Undone" auf die Hörer los und machen einmal mehr kräftig Dampf. Irgendwie scheint sich Piotr in der Band aber nicht mehr so richtig wohl zu fühlen und packt kurz nach der Veröffentlichung seine Sachen. In Manuel Frueh aus Zürich finden sie im Dezember den richtigen Mann, mit dem es kurz darauf wieder auf die Bühne geht.

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