Porträt

laut.de-Biographie

Chrome Division

"Booze, Broads & Belzebub." Dieser wunderschöne Kampfruf stammt aus den feuchten Kehlen der norwegischen Chrome Division aus Oslo. Dimmu Borgir-Frontförster Shagrath und sein ehemaliger Kollege Lex Icon (The Kovenant) rufen die Band im Sommer 2004 gemeinsam mit dem Ashes To Ashes-Basser Björn Luna ins Leben. Allerdings keift Shagrath dieses Mal nicht ins Mikro, sondern schwingt die Klampfe.

Stilistisch lässt sich die Band mit Motörhead, den frühen Backyard Babies oder Turbonegro vergleichen. Dreckigster Rock'n'Roll ist angesagt. Da man für so eine Band natürlich auch einen Frontmann braucht, der über die entsprechend versiffte Stimme und Einstellung verfügt, kommt von vorneherein eigentlich nur ein Mann wie Eddie Guz von The Carburetors in Frage.

Damit fehlt nur noch eine coole Sau an der Leadgitarre, die man in Person von Ricky Black ausfindig macht. So rocken und rotzen die Jungs im Proberaum vor sich hin. Lex Icon macht ein Jahr nach der Gründung wieder den Abgang. Für ihn nimmt Minas Tirith-Drummer Tony White auf dem Hocker Platz. Mit ihm geht es im Dezember 2005 in die Panzer Studios, dort entsteht "Doomsday Rock'n'Roll".

Nuclear Blast nimmt die Band unter Vertrag. Das Debüt kommt Ende Juli, ihren ersten gemeinsamen Gig bringen sie ein paar Tage zuvor hinter sich. Vor allem das schlichte Schwarz-Weiß-Coverartwork erinnert schwer an Turbonegro. Zwar folgen nicht sonderlich viele Gigs, da vor allem Dimmu Borgir schon wieder aktiv sind, doch ein einmaliges Projekt bleibt Chrome Division dennoch nicht.

Im Januar 2008 geht die Band erneut ins Studio, um die neue Scheibe aufzunehmen. Stilgerecht hört diese auf den Namen Booze, Broads And Beelzebub" und erscheint Mitte Juli. Stilistisch hat sich nicht viel getan, aber mit "Sharp Dressed Man" haben sie ein Cover von ZZ Top im Gepäck.

Für Shagrath ist die Band mehr als nur ein Nebenprojekt, und so sind Chrome Division erstaunlich aktiv an der Livefront. Allerdings lässt das Engagement von Eddie für Shagrath' Geschmack etwas zu Wünschen übrig und so trennen sich die Wege. Seinen Platz nimmt Athera von Susperia ein. Bei Chrome Division trägt er den Namen Shady Blue.

Dass der Mann ähnlich raue und durstige Stimmbänder wie sein Vorgänger hat, beweist er Anfang Mai 2011 auf "3rd Round Knockout". Darauf zeigt sich die Truppe erstaunlich abwechslungsreich und geht die Sache auch mal bluesig an.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare