Porträt

laut.de-Biographie

Bruno Pronsato

Der Künstlername Bruno Pronsato ist eine top Wahl, klingt er doch exotisch und vertraut gleichermaßen. Was will man mehr als Künstler? Das gewisse Maß an Aufmerksamkeit ist einem allein schon wegen des ungewöhnlichen Namens sicher.

Bruno Pronsato - Why Can't We Be Like Us Aktuelles Album
Bruno Pronsato Why Can't We Be Like Us
Was macht ein Amerikaner in Berlin? Techno natürlich.

Bruno Pronsato heißt im richtigen Leben Steven Ford und kommt aus den USA. Seit 2002 veröffentlicht der DJ und Produzent regelmäßig auf Minimal-Techno-Labels wie Perlon, Hello? Repeat, Telegraph und Musique Risquée.

Ford kommt als Kind einer, wie er selbst sagt, "musikverrückten" Mutter zur Welt. Früh schon sieht er sich mit allen möglichen Musikstilen konfrontiert. Das animiert bald selbst Musik zu machen. Als Zehnjähriger beginnt er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder zu jammen.

Während seiner Teenagerzeit in Deutschland verfolgt Ford langsam konkretere Karrierepläne. Er trommelt Ende der 80er/Anfang der 90er für einige Zeit in einer Punkband namens Voice Of Reason.

Mitte der 90er zieht er sich auch in die USA zurück. Zunächst nach Savannah im Bundesstaat Georgia, wo er sich mit Aushilfsjobs durchschlägt. Kurze Zeit später geht Bruno Pronsato nach Seattle. Auch hier findet er in der Musikszene schnell Anschluss. Sonic Youth und My Bloody Valentine sind die musikalischen Vorbilder, später auch Blonde Redhead.

Gleichzeitig tüfftelt er nebenher an Techno-Tracks. Einige davon erscheinen ab 2003 auf dem in Seattle ansässigen Label Orac Records, darunter auch die seines Debütalbums "Silver Cities".

Wenig später zieht es Steven Ford jedoch nach Berlin. Und elektronische Musik wird die neue Hauptbeschäftigung. Auf Akufens Label Musique Risquée erfolgt der Startschuss. Weitere Releases auf Telegraph, Philpot und Hello? Repeat festigen seinen Ruf in der Techno-Szene.

2007 gibt er an der Seite von Sammy Dee alias Mario Uwe Radecki unter dem Pseudonym Half Hawaii sein Debüt auf Perlon. Im Jahr darauf folgt das zweite Album "Why Can't We Be Like Us", dessen düster-perkussive Tracks Parallelen zur Arbeit von Ricardo Villalobos aufweisen.

Alben

  • Bruno Pronsato

    Auch die Homepage setzt auf Reduktion.

    http://www.undosounds.com/

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