Porträt

laut.de-Biographie

BRDigung

Wenn man sich als Band einen Namen wie BRDigung aussucht, dann lässt das schon auf einen gewissen Intellekt schließen. Immerhin funktioniert die Name gleich auf mehreren Ebenen.

Man kann also davon ausgehen, dass sich Sänger und Gitarrist Julian 'Julez'
Cistecky, Basser Tobias 'Tobsen' Behnen, Drummer Sven 'Da Prinz' Hinsken und Gitarrist Jonas 'Jonzen' Straeten etwas zu sagen haben. Die Jungs vom Niederrhein, genauer gesagt aus Kempen, setzen von Anfang an auf Punkrock mit leichtem Metaleinschlag und deutschen Texten.

Soziale Kritik ist dabei genauso wichtig wie der notwendige Schuss Ironie und natürlich gute Songs. Die präsentieren sie 2008 auf ihrem Debüt "Kein Kompromiss". Darauf gehen sie mit dem Zustand unserer Gesellschaft hart ins Gericht, lassen aber noch ein wenig das Gespür für die großen Melodien vermissen. Dass sie musikalisch irgendwo zwischen den Hosen und den Onkelz stehen, liegt wohl in der Natur der Sache.

Auf dem zwei Jahre später folgenden "Tot Aber Lebendig" zeigen sie sich ein wenig härter, büßen dadurch aber ein paar Melodien ein. Wie auf dem Debüt zuvor, ist es auch vor allem der Gesang von Julez, an dem sich die Geister scheiden. Ebenfalls bemängeln manche, dass die Kempener die Zukunft ein wenig sehr schwarz malen.

Für die Band selber sieht die Zukunft allerdings alles andere als schwarz aus, denn 2011 landen sie auf dem Rookies & Kings-Label der Band Frei.Wild. Die legen die ersten beiden Scheiben nochmal neu auf und nehmen BRDigung mit auf Tour. Und natürlich erscheint auch "Zwischen Engeln & Teufeln" über das Label der Südtiroler.

Das dritte Album gibt es ab Ende März auch in einer auf 666 Stück limitierten Sargbox mit ein Sturmfeuerzeug, eine 1 x 1,50 Meter Fahne, eine von der Band handsignierte Autogrammkarte, einen
Aufkleber und einen Button.

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