Porträt

laut.de-Biographie

Azealia Banks

Der erste Eindruck täuscht. Wenn die spitzbübisch lächelnde, mit frechen Zöpfen und Micky Mouse-Pullover-behaftete Azealia Banks sich fast schon verlegen für die Kameras positioniert, würde keiner, der die New Yorkerin nicht kennt, auf den Gedanken kommen, dass hinter der blumigen Fassade ein scharfzüngiges Rap-Talent steckt.

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Azealia kann noch keine vollständigen Sätze verfassen, da tanzt, turnt und singt das aus Harlem stammende Energiebündel ihrer Mutter bereits täglich um den Rockzipfel. Diese hat ein Einsehen und stellt ihre Tochter bei diversen off-Broadway Musicals vor. Es dauert nicht lange und Azealia ergattert sich in den Stücken Rabbit Sense, Sleepover, und Heroes die Hauptrolle.

Nebenher trainiert sie an der LaGuardia High School of Performing Arts in Manhattan, um so schnell wie möglich ihren Traum von einer Karriere als Sängerin zu verwirklichen. Azealia steht in erster Linie auf Rap. Aber auch Interpol, Bloc Party oder Futureheads laufen im Hause Banks rauf und runter. Sie beginnt Texte zu schreiben, Visionen zu skizzieren und legt sich einen individuellen Rap-Style zu, der nicht im Verborgenen bleibt.

Star-DJ Diplo hört von dem neuen Wunderkind aus Harlem und produziert im Jahr 2008 mit Azealia ihren ersten Track "Seventeen". Ein großer Aufschrei geht durch die Szene und erste Label-Vertreter buhlen um den aufsteigen Stern am Hip Hop-Himmel.

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  • 26 Sep
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Doch Azealia entscheidet sich für die DIY-Methode, macht sich auf den Weg nach Montreal und legt mit "L8R" und dem Interpol-Cover "Slow Hands" zwei weitere Songs nach, die auch den letzten Zweifler davon überzeugen, dass sich hier etwas Großes anbahnt.

2011 startet Azealia dann richtig durch. Sie dreht die Beats von Lazy Jay durch den Reißwolf und trifft mit der Single "212" genau ins Schwarze. Die Lobeshymnen von außerhalb nehmen kein Ende. Die NME kürt Azelia zur 'coolsten Persönlichkeit' des Jahres und auch die BBC in London dreht am Rad und setzt die Rapperin ohne mit der Wimper zu zucken auf die Soundlist 2012.

Einer ihrer größten Fans ist der britische Produzent Paul Epworth (Florence And The Machine, Adele, Bloc Party, Friendly Fires), der Azealia Ende 2011 zu sich ins Studio einlädt: "Ich freu mich auf die Arbeit mit Paul. Das wird ein großer Spaß, denke ich. Ich möchte feel-good Musik machen und glaube, das Paul genau der richtige Mann dafür ist."

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