Porträt

laut.de-Biographie

Alex Flitsch

Mit der Gründung seines eigenen Labels Connaisseur Recordings erfüllt sich Alex Flitsch 2005 einen Traum. Jetzt endlich kann der leidenschaftliche House- und Technofan seine ganz eigene musikalische Vision verfolgen.

Gleich das erste Release auf Connaisseur ist für Flitsch ein Auftakt nach Maß. "Eve By Day" von Patrick Chardronnet schafft es bis in die DJ-Plattencases von Sven Väth, Anja Schneider und Âme. Laurent Garnier spielt den Track zum Abschluss eines Sets im Offenbacher Club Robert Johnson. Für den Connaisseur-Chef das sicherste Indiz dafür, dass er den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Flitsch und der erste Connaisseur-Act Chardronnet kennen sich aus Pforzheimer Tagen. In der schwäbischen Provinz wächst der Connaisseur-Macher auf. Als House und Techno zu bestimmenden Faktoren in seinem Leben werden, ist der Umzug in Richtung Frankfurt die logische Folge.

Die Kontakte zu Chardronnet und der Afrilounge, die ebenfalls ihre Wurzeln in Pforzheim hat, bestehen weiterhin. Sie sind der Pool, aus dem sich die ersten Connaisseur-Artists rekrutieren. Mit den Releases erspielt sich Connaisseur einen guten Ruf in der Szene.

Sven Väth, Ellen Allien und Steve Bug nehmen die Tracks des Labels auf ihre Mix-Compilations. Produzenten wie der Schweizer Ripperton, das Duo Kollektiv Turmstrasse und die Holländerin Estroe stoßen zur Connaisseur-Familie.

Mit "Grand Cru 2008" erscheint die erste Mix-CD von Alex Flitsch. Zu hören sind hier die aktuellen Tracks des Labels. Zur gleichen Zeit stellt er für das britische Magazin Resident Advisor einen Mix zusammen, die seine Vorliebe für House und Tech-House illustriert. Zu hören sind unter anderem Tracks von Hakan Lidbo und Damian Schwartz.

Neben seiner Arbeit als A & R und international gebuchter DJ will sich Flitsch fortan als Produzent etablieren. Erfahrungen im Studio hat er bereits gesammelt: "Ich habe in den 90ern einige Sachen produziert, das Ganze dann aber aufgegeben, um mich auf mein Studium zu konzentrieren", sagt Flitsch in einem Interview.

Mit dem wachsenden Erfolg von Connaisseur und seinen Sublabels Connaisseur Superieur und Connaisseur Black Edition hat er jedenfalls gleich mehrere Plattformen für die Veröffentlichung eigener Produktionen zur Hand.

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