Porträt

laut.de-Biographie

Aleksey

Als Rapper der Phase V galt Aleksey neben MC Rene als eines der größten Talente im deutschsprachigen Hip Hop. Bei beiden wollte der Erfolg aber nicht so recht eintreten. Mit der Crossover-Formation Phase V veröffentlichte Aleksey insgesamt drei Alben, die mehr oder weniger floppten. Fast zeitgleich mit der ersten LP "Mentale Verwandlung" von Phase V formierte sich 1994 eine Jazz-Hip Hop Combo aus Hannover und Braunschweig, die Jazzkantine war geboren und Aleksey einer der Frontrapper.

Mit der Jazzkantine landete er einen Hit nach dem anderen und erntete zahlreiche Auszeichnungen. Die Combo bekam 1995 einen "Echo Award" und noch im gleichen Jahr zwei "Jazz Awards" vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft.

Daraufhin verließ Aleksey Phase V, "um ganz seiner Solokarriere gerecht zu werden." Die allerdings schon in vollem Gange war. Kurz nach der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums "Aleksey" war er als "Opener" von Coolio auf Deutschland-Tournee, danach ging es gleich wieder mit der Jazzkantine weiter. Insgesamt brachte Aleksey in zwei Jahren weit mehr als 300 Konzerte hinter sich, trotzdem war er auch in dieser Zeit nicht untätig in Sachen Studioarbeit. Auf seinem zweiten Soloalbum "Mikrokosmos" (1998) versuchte er sich erstmals auch als Co/Produzent und Komponist. Desweiteren steuerte er Ende 1997 den "Quietsche-Entchen"-Song für den Sesamstraßensampler bei.

Für sein drittes Album war Aleksey mit Ol' Dirty Bastard vom Wu-Tang Clan im Studio, um an dem Song "Chaos" zu arbeiten. Und diesmal stellte sich auch der Erfolg ein, die erste Singleauskopplung hielt sich zwölf Wochen in den Charts und kratzte nur ganz knapp an einer Top Ten Platzierung vorbei.

In der Folgezeit veröffentlicht Aleksey nur die EP "Sonnenschein & Pläne", die aber nicht viel reißt. Erst Ende 2004 ist wieder von einem neuen Album namens "4 pm" die Rede, die Aufnahmen sollen im Dezember bereits abgeschlossen sein.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare