Porträt

laut.de-Biographie

4 Arm

Von Down Under haben es bislang weitgehend nur Mortal Sin zu größerer Beachtung in der internationalen Thrash Metal-Szene gebracht. Zu Unrecht, denn mit 4 Arm treibt sich in Melbourne eine Band herum, die sich weder hinter der heimischen, noch der internationalen Konkurrenz verstecken muss.

Die beiden Gitarristen Johnny Glovasa und Danny Tomb legen 2004 mit Basser Andy Hinterreiter und Drummer Michael Vafiotis los und orientieren sich zunächst weitgehend an Bands wie Pantera und Machine Head. Danny steht ebenfalls noch hinterm Mikro und verlässt sich dabei weitgehend auf derbe Shouts, die bestens zu den groovigen Thrash-Nummern passen.

Auf ihrem Debüt "13 Scars" zeigen die Aussies in Sachen Songwriting noch relativ wenig Abwechslung und konzentrieren sich trotz guter Ansätze zu sehr auf die typischen Midtempo-Grooves. Das haben sie mit "The Empires Of Death" schon deutlich besser im Griff, doch es vergehen ganze fünf Jahre, ehe die Band das Album im Alleingang veröffentlicht, da sich kein Label für das Quartett zu interessieren scheint.

Das musikalische Spektrum ist deutlich vielfältiger geworden, und so klingen noch Bands wie Down, Orange Goblin oder gar leichte Tool-Einflüsse durch. Den Fans der Band kann es nur recht sein, denn auch Danny legt sein stimmliches Spektrum wesentlich breiter an. Davon können sich die Australier auch live überzeugen, denn 4 Arms gehen nicht nur mit Testament auf Tour, sondern reißen auch diverse eigene Headlinershows ab.

In Australien halten sich die Labels nach wie vor eher bedeckt, doch das englische Rising Force Label erkennt schließlich, das Potential. Dort erscheint Anfang Februar 2012 schließlich das dritte Album "Submission For Liberty", auf dem musikalisch neben Exodus und Slayer, stimmlich auch mal eine Band wie Ramallah durchschimmert.

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