Porträt

laut.de-Biographie

Wise Guys

Die kleinen, aber feinen Musik-Erfolgsgeschichten, von keinerlei tösenden Promotion-Aktionen oder Hypes begleitet, wärmen immer wieder das Herz. Eine davon beginnt Ende der achtziger Jahre im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium von Köln-Sülz: Diese Schule entwickelt sich zur Keimzelle der A Capella-Gruppe Wise Guys.

Der reine Vokal-Gesang steht zunächst noch nicht im Vordergrund bei den angehenden Abiturienten Clemens Tewinkel, Marc Sahr, Daniel Dickopf, Edzard Hüneke und Christoph Tettinger. Zunächst üben die Schüler sich als Blechbläser-Combo, bevor ein allmählicher Wandel zur Rockband erfolgt. Vereinzelt werden bereits A Capella-Lieder ins Repertoire aufgenommen. 1990, nach erfolgreicher Beendigung des Abiturs, zeigt sich die Formation gefestigt: Die Bandmitglieder machen über die Schulzeit hinaus gemeinsam Musik.

Aufgrund ihrer persönlichen Neigungen und Erfahrungen beschließen die jungen Künstler, sich nur noch dem reinen Vokalgesang zu widmen. In dieser Zeit wird auch der Bandname entwickelt. Da die fünf Sänger in ihrem Lehrerkreis als "Besserwisser" gelten, liegt der Name Wise Guys nahe. Der Start ins Showbiz beginnt holprig und von Schwierigkeiten begleitet. Edzard Hüneke etwa leistet einen 1 1/2-jährigen Ersatzdienst in Brüssel ab und steht den Wise Guys damit nicht zur Verfügung. Die übrigen Kollegen treten für eine Zeitlang dem Ersten Kölner Barbershop-Chor bei, bevor sie sich wieder als eigenständige Band formieren.

Im Jahr 1994 erscheint mit "Dut-Dut-Duah!" die erste, zumeist englischsprachige CD der Kölner. 1995 verlässt Christoph Tettinger aus beruflichen Gründen die Bühne als aktives Band-Mitglied und wird durch Ferenc Husta ersetzt. Tettinger bleibt der Band jedoch als Berater erhalten. In der Folgezeit arbeiten die Sänger weiter an ihrem persönlichen Stil. Die Cover-Versionen bekannter Songs werden zunehmend durch deutschsprachige Eigenkompositionen ersetzt. Von bisherigen Erfolge ermutigt, beschließen die Mitglieder, sich hauptberuflich auf ihre Musik zu konzentrieren.

1997 folgt mit "Alles Im Grünen Bereich" eine weitere CD, und nach "Skandal" (1999) bringen die Kölner 2000 ein von den Fans heiß ersehntes Live-Album heraus. 2001 erlangen die Wise Guys mit ihrem Album "Ganz Weit Vorne" und dem Video zum Song "Jetzt Ist Sommer" bundesweit immer größeren Bekanntheitsgrad. In diesem Jahr brechen sie auch einen Weltrekord: Mit rund 12.500 Besuchern ist ihr Konzert im Kölner Tanzbrunnen das bislang bestbesuchte Vokalgruppen-Konzert der Welt.

Mit den Longplayern "Klartext" (2003) und "Wo Der Pfeffer Wächst" (2004) festigen die fünf Künstler ihre Stellung im Showgeschäft und erspielen sich eine stetig wachsende Fanschar, die sich in erfolgreichen Charts-Notierungen niederschlägt. Längst sind die Wise Guys nicht nur auf ihren eigenen Tourneen unterwegs. Bei verschiedenen Open-Air-Veranstaltungen sind sie gern gehörte Gäste, und auf dem evangelischen Kirchentag in Hannover 2005 singen sie vor etwa 35.000 Zuhörern.

Im Jahr 2006 erscheint die CD "Radio". Die erste Charts-Platzierung übertrifft die Erwartungen der Band und ihrer Fans: Das Album steigt auf Platz 3 ein. Es folgen "Frei!" und "Zwei Welten", die deutlich machen: Ein Ende der gewachsenen Erfolgsgeschichte um fünf musikverliebte Kölner Abiturienten ist nicht in Sicht.

Längst haben sich die Wise Guys ihren festen, unverrückbaren Platz innerhalb der deutschsprachigen Musikszene erobert. Live wie auf Platte begeistert der Kölner Fünfer mit seinem prägnanten, gleichermaßen poppigen wie rockigen A Capella-Gesang, der sich überwiegend auf eigene Kompositionen stützt. Gelegentliche Cover (wie z. B. "Schiller", eine amüsante, eingedeutschte Version des Michael Jackson-Hits "Thriller"), lockern das Repertoire willkommen auf.

Alben

Wise Guys - Frei!: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2008 Frei!

Kritik von Gordon Buschle

Die heimlichsten Stars der Musikbranche. (0 Kommentare)

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