Porträt

laut.de-Biographie

Vanishing Point

Obwohl Vanishing Point an sich aus Melbourne, Australien stammen, erregen sie eigentlich zuerst in Deutschland mit ihrem Debüt "In Thought" aufsehen.

Zwar erscheint das erwähnte Debüt schon 1997 in Australien, dort interessiert sich aber kaum jemand für den leicht progressiven Power Metal von Sänger Silvio Massaro, der mit Keyboarder Dan Olding, den beiden Gitarristen Tommy Vucur und Chris Porcianko, sowie Basser Joe Del Mastro und Drummer Jack Lukic gemeinsame Sache macht. Zwar erkennen ein paar Radiostationen schon das Potential der Band, doch um die Veröffentlichung kümmert sich zunächst nur das deutsche Angular Music Label.

Allerdings passiert die nächsten Jahre nicht allzuviel, vor allem nicht auf dem heimischen, fünften Kontinent. Als sich 2000 aber eher alles aufmacht, um sich in Sydney die Olympischen Spiele anzuschauen, kehren Vanishing Point ihrer Heimat kurzfristig den Rücken, um lieber auf eigene Faust auf dem Wacken Open Air zu spielen. Außerdem veröffentlichen sie über Limb Music Productions ihre zweite Scheibe "Tangled In Dream", welche die Fähigkeiten der Band deutlich besser in Szene setzt, als noch der Vorgänger.

Zusammen mit Sonata Arctica und Gamma Ray gehen sie anschließend auf Europatour und beeindrucken die Skandinavier dabei dermaßen, dass diese den Song "Two Minds One Soul" covern. Allerdings kehrt nach diesen Highlights leider zunächst mal wieder Ruhe ein in Down Under. Da liegt zum einen daran, dass der Deal mit dem Label wieder flöten geht und zum anderen, dass Keyboarder Dan Olding im Mai 2003 seinen Hut nimmt. Für ihn steigt der Manic Opera-Tastenmann Leonard Kopilas ein und spielt somit schon auf "Embrace The Silence".

Mit der Scheibe kommen sie 2005 bei Dockyard 1 unter und als Nightwish im selben Jahr ihren ersten Abstecher nach Australien machen, spielen Vanishing Point im Vorprogramm. Allerdings ist dies das letzte Gastspiel für Basser Joe Del Mastro, da er das Langholz an Steve Cox (Teargas) weitergibt. Doch auch sein Zwischenspiel ist nur kurz, denn nach ein paar Dates mit Black Label Society steht Adrian Alimic an den vier Saiten. Außerdem steigt auch Drummer Jack aus und drückt die Sticks Christian Nativo in die Hand.

Bevor es aber an die Aufnahmen zu "The Fourth Season" geht, steigt Keyboarder Leonard wieder aus und wird zumindest für's Studio nicht ersetzt. Im Mai stehen schon ein paar Dates mit DragonForce an, und die vierte Scheibe steht ab Ende August in den Regalen.

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