Porträt

laut.de-Biographie

U-God

Zur falschen Zeit am falschen Ort - mit dem ewigen Sprichwort lässt sich in etwa erklären, warum Lamont Jody Hawkins, geboren am 11. November 1970, lange Jahre zu den unbekannteren Gründungsmitgliedern des Wu-Tang Clans gehört.

Der in Brownsville, Brooklyn zur Welt gekommene Rapper macht erstmals als Beatboxer für das spätere Clanmitglied Cappadonna von sich reden. Er freundet sich nach Sandkastenkumpel Raekwon auch mit Method Man, Inspectah Deck, RZA und Ghostface Killah an und beginnt, unter dem Alias Golden Arms selbst zu rappen.

Doch ausgerechnet als die Aufnahmen zum längst legendären Wu-Tang-Debüt "Enter The Wu-Tang (36 Chambers)" anstehen, wandert U-God wegen Drogenmissbrauchs in den Bau. Aus Hawkins' geplantem großen Beitrag zum Album wird letztlich lediglich eine kleine Bridge sowie ein Eröffnungsvers auf dem Track "Da Mystery Of Chessboxin'".

Davon lässt der New Yorker sich aber nicht zu lange zurückwerfen: Nach ausführlichen Beiträgen zur zweiten LP "Wu-Tang Forever", zu der er als eines von bloß vier Clanmitgliedern einen Solotrack beisteuert, macht die Kunde von U-Gods rauem Hardcore-Flow und seiner bassigen Stimme unter Fans die Runde.

Das Schicksal zeigt sich zu dieser Zeit jedoch erneut von seiner brutalen Seite, als sein Sohn versehentlich in eine Schießerei gerät und schwere Verletzungen davonträgt. Wieder bleibt U-God dran. Als achtes Wu-Tang-Mitglied veröffentlicht er 1999 sein Soloalbum "Golden Arms Redemption", das es rasch zum Goldstatus bringt.

Mit dem dritten Langspieler "Dopium", das neben der Wu-Tang-Riege Dipsets Jim Jones und Sheek Louch (The LOX) featuret, holt er sich aus einem zwischenzeitlichen Erfolgstief: Multimillionen-Clicks auf der maßgebenden YouTube-Plattform sprechen eine eindeutige Sprache. Das sehen auch Old-School-Kollegen wie Kool Keith oder Styles P so und arbeiten immer wieder gern mit dem U-God zusammen.

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