Porträt

laut.de-Biographie

Toy Fight

Verspielt, aber auf keinen Fall naiv, das ist den Köpfen von Toy Fight besonders wichtig. "Manchmal stört es uns, dass wir nur aufgrund des Namens für eine kindliche, naive Band gehalten werden. Spielerisch ist da der bessere Ausdruck für das, was wir unter unserer Musik verstehen", so die Bandgründer Sebastien Broca (Gesang, Gitarre), Maxime Chamoux (Gesang, Klavier, Keyboard) und David Simonetta (Gesang, Gitarre, E-Orgel) in einem Interview.

Und weil die Herren es auch sonst sehr genau nehmen, dauert es knapp drei Jahre bis sie, nach der Entdeckung von City Slang (Arcade Fire, Blackmail, Lambchop) 2009 ihr Debüt "Peplum" veröffentlichen.

2003 in Paris gegründet, legt das Trio zwischenzeitlich den Fokus auf Studium und Arbeit, bevor es nach dem Vertag mit City Slang ab 2006 intensiv Debüt frickelt und dabei schnell auf die doppelte Anzahl an Mitgliedern kommt. Zunächst nur als Unterstützung geplant, stellt sich schnell heraus, dass man auch live formidabel zusammen passt. Und so zählen Bertrand "El Bert" Faurebrac (Bass), Jean "Jaune" Thévenin (Schlagzeug) und Mina Tindle (Backgroundgesang) bald zum festen Line-Up.

Mit Trompeten, Banjos und Glockenspiel im Gepäck machen sie sich auf, in die Fußstapfen von Belle And Sebastian, The Tellers und Los Campesinos! zu treten. Ende Februar 2009 erschein die erste EP "High Noon", im Juni folgt "Peplum", für das man viele Songs des in Eigenregie veröffentlichten Debüts nochmals überarbeitet. Gemischter Chor, Handclaps, fluffige Keyboards – Popmusik kann so schlicht und schön sein!

Mit ihrem Mix aus Folk, Indie, Pop und ordentlich französischem Akzent erfreuen Toy Fight nicht nur die Herzen der Muttersprachler, sondern singen vielmehr auf Englisch, weil das sowieso unkomplizierter ist. Schließlich könne man so auch viel relaxter an die Sache gehen, ohne unter dem Druck zu stehen, möglichst poetische französische Lyrics abliefern zu müssen.

Alben

Toy Fight - Peplum: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2009 Peplum

Kritik von Martina Kellner

In den großen Fußstapfen von Belle And Sebastian. (0 Kommentare)

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