Porträt

laut.de-Biographie

Throw Me The Statue

Neben dem Statuenweitwurf widmet sich das musikalische Allroundtalent Scott Reitherman zum Glück noch einem weiteren Hobby: in guter alter DIY-Tradition schreibt er für sein Leben gerne verschrobene und zugleich federleichte Indie-Pop-Songs.

Die Saat für seine Spielwiese Throw Me The Statue streut der Kalifornier 2004 als Ein-Mann-Projekt. Seit dieser Zeit versorgt er eine wachsende Schar an interessierten Underground-Musikliebhabern mit hausgemachten CDs.

Für die Arbeit am Debüt "Moonbeams" hat sich Reitherman in Seattle mit seinem Freund Casey Foubert (Sufjan Stevens, Pedro The Lion) ins Klanglabor verkrochen, um das instrumentale Spektrum mit Glockenspiel, Melodica, Drum-Computer, Synthesizer, Bläser-Sätzen und Keyboards anzureichern.

Bei diesen akustischen Laborversuchen kommt 2007 ein klassisches und vielseitiges Indiepop-Album voller Ohrwürmer heraus, das mit allen obligatorischen Ingredienzien aufwartet. In typischen Lo-Fi Sound und mit unbeschwerter Stimmung zaubern Reitherman und Foubert mit einem feinen Gespür für Melodien und unprätentiös, entwaffnend ehrlichen Texten ein verschmitztes Lächeln aufs Gesicht.
Währenddessen verdrehen zuckersüße Gesangsharmonien den Kopf. The Shins und die Freigeister von Why? lassen grüßen.

Nachdem "Moonbeams" in den USA 2007 auf Scott Reithermans kleinem Label Baskerville Hill veröffentlicht wird, sind das Erstlingswerk und dessen Nachfolger "Creaturesque" dank dem treffsicheren Geschmack von Secretly Canadian Records auch in hiesigen Breiten erhältlich und warten nur darauf, die Pop-Herzen höher schlagen zu lassen.

Mit "Creaturesque" (2009) setzt Reitherman auf einen üppigeren Sound, holt sich den Drummer Jarred Grimes und die Multiinstrumentalisten Aaron Goldman und Charlie Smith ins Boot und baut auf die Fertigkeiten des Produzenten Phil Ek (The Shins, Built To Spill, Band Of Horses).

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare