Porträt

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The Temperance Movement

Der erdige Blues der Sechziger, der auf dicke Hose machende Rock der Siebziger und der energiegeladene Alternative-Schub der Neunziger: Wenn Phil Campbell, Paul Sayer, Nick Fyffe, Damon Wilson und Luke Potashnick alias The Temperance Movement die Bühne entern, wecken sie bei vielen Altsemestern wohlige Sounderinnerungen.

The Temperance Movement - White Bear Aktuelles Album

Als sich die fünf Londoner im Jahr 2011 entschließen, eine Band zu gründen, haben die meisten der Beteiligten bereits viele Businessjahre hinter sich. So spielte Gitarrist Luke Potashnick beispielsweise in den Bands Rooster und Ben's Brother, während Bassist Nicky Fyffe bei Jamiroquai den Viersaiter zupfte. Auch Schlagzeuger Damon Wilson hat bereits Erfahrungen gesammelt. Er saß unter anderem bei Ray Davies, The Waterboys und Feeder hinter den Kesseln.

Unter dem The Temperance Movement-Banner soll es nun in die Classic-Rock-Richtung gehen. Gitarrist Paul Sayer erinnert sich: "Als wir anfingen, machten wir uns keine großen Gedanken über Genres. Wir haben einfach losgelegt, und dabei wurde schnell klar, dass wir alle richtig Lust auf erdigen Bluesrock haben."

Die Mixtur aus Blues, Rock und Alternative sorgt erstmals im Herbst 2012 für größeres Aufsehen, als die Band in der Londoner Royal Albert Hall den Sunflower Super Jam eröffnet. Im Gepäck haben sie da bereits ihre erste EP "Pride".

Ein knappes Jahr später kommt der Stein so richtig ins Rollen. Mittlerweile an der Leine von Earache Records, präsentieren The Temperance Movement ihr selbstbetiteltes Debütalbum, das im Vorbeigehen die Top 20 der UK-Charts entert. Auch live geht es stetig bergauf. Nach einer Support-Tour mit den Rival Sons landet das Quintett im Sommer 2014 sogar im Vorprogramm der Rolling Stones:

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"Das war natürlich ein Ritterschlag für uns. Allerdings haben wir die Tragweite des Ganzen erst nach den Konzerten realisiert. Hätten wir uns vorher schon darüber Gedanken gemacht, hätten wir uns auf der Bühne bestimmt eingenässt", so Paul Sayer.

Euphorisiert von der Entwicklung setzen die fünf nach, schreiben neue Songs und verbarrikadieren sich im Folgejahr erneut im Studio. Im Januar 2016 erblickt das Ergebnis dieses Prozesses das Licht der Welt: "White Bear" heißt das zweite Album der Briten, ein Werk, dessen Sound nahtlos an den Vorgänger anschließt. Kurz darauf verlässt Gitarrist Luke Potashnick das Line-Up. Ihn zieht es von der Bühne zurück ins Studio.

Trotz des erneuten Charts-Einstiegs (Platz 18 in Großbritannien) bleiben The Temperance Movement auf dem Teppich: "Da draußen gibt es tonnenweise gute Bands, die allesamt viel mehr Erfolg verdient hätten und wahrscheinlich auch besser sind als wir. Was soll ich sagen? Wir sind eben ehrlich. Was wir sagen, meinen wir auch so, und aus irgendeinem Grund kommt das auch bei den Leuten an."

Alben

Termine

So 18.03.2018 München (Backstage)
Sa 24.03.2018 Berlin (Lido)
So 25.03.2018 Hamburg (Knust)
Di 27.03.2018 Köln (Bürgerhaus Stollwerck)

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