Porträt

laut.de-Biographie

The Mooney Suzuki

"Wenn dir irgendjemand erzählt, dass er seine Gitarre für etwas anders in die Hand genommen hat als ein Rockstar zu sein und Mädels zu treffen, lügt er.", fasst Sammy James Jr. seinen Anspruch ans Musik machen zusammen. Das bestätigt sein Bühnenauftreten nur allzu gut: The Mooney Suzuki machen in ihrer Heimatstadt New York vor allem durch ihre energischen Live-Gigs von sich reden. Schweiß, Blut und Tränen werden da aus den Körpern geschüttelt. Und selbst das ist streng kalkuliert. Die Band gibt gerne zu, auf der Bühne nur auszuflippen, da man in New York nur fünf Sekunden Zeit hat um die Aufmerksamkeit der Leute zu bekommen.

Das geplante Rockstar-Leben nimmt für den Kunststudenten Sammy James Jr. (Vocals und Gitarre) seinen Lauf, als sich Graham Tyler (Gitarre) 1997 auf einen "Musiker Gesucht"- Aushang von Sammy meldet. Kurze Zeit später geben sie gemeinsam mit John Paul Ribas (Bass) und Will Rockwell (Schlagzeug) ihr Live-Debüt als The Mooney Suzuki. Ein Name der sich aus den Nachnamen zweier Mitglieder der deutschen Band Can zusammensetzt: Malcom Mooney und Damo Suzuki

Die explosiven Live-Shows der vier Sonnenbrillenträger werden im näheren New Yorker Umkreis schnell legendär. Auf einem der Konzerte steht auch der Chef von Estrus Records im Publikum und schüttelt sein Haar so begeistert, dass er die Band für sein Garagen-Rock-Label unter Vertrag nimmt. 2000 erscheint dann das von Tim Keer produzierte Debüt "People Get Ready".

Die wilde Mixtur des puren Rock'n'Rolls der Sechziger hat Erfolg. Neben den Stooges, MC5 oder The Who haben auch die Rolling Stonesund die Kinks ganz großen Einfluss auf ihren Sound. Mit den Donnas geht es 2001 auf Tour durch Amerika, bevor Jim Diamond (u.a. Produzent der White Stripes und der Dirtbombs) die Band zu einer Recording-Session einlädt. Die läuft dann unerwarter Weise so gut, dass man gemeinsam das zweite Album "Electric Sweat" aufnimmt.

Der Name ist Programm und The Mooney Suzuki werden vor allem in England schnell zu einem angesagten Garagen-Rock-Act. Das Potential der Band spricht sich schließlich auch bis zu den Hives herum, die die New Yorker mit auf Tour nehmen.

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