Porträt

laut.de-Biographie

The Kordz

Im Mittleren Osten hat man als Rockband auch im dritten Jahrtausend immer noch nicht viel zu lachen. Die Bedingungen sind nicht sonderlich gut, die Auftrittsmöglichkeiten spärlich und von einer Musikindustrie lässt sich in einem Land wie dem Libanon gar nicht erst sprechen.

Dennoch beschließen Sänger Moe Hamzeh, Gitarrist Madim Sioufi und Keyboarder Mazen Siblini gemeinsam eine Band zu gründen. Die drei kennen sich von ihren Studien an der Amerikanischen Universität in Beirut und rufen dort The Kordz ins Leben. Die Besetzungen an Drums und Bass wechseln im Laufe der 90ern häufiger. Trotzdem erspielen sie sich im Libanon, Sudan und Umgebung schnell einen hervorragenden Ruf.

Das führt dazu, dass The Kordz im Vorprogramm von Placebo oder Robert Plant auf der Bühne stehen und ihre Musik unter die Leute bringen. Die klingt weitgehend wie Alternative Rock der Marke Manic Street Preachers oder geht auch gerne in Richtung The Tea Party. Das Besondere dabei ist aber, dass die Jungs immer wieder einen guten Schuss orientalische Melodien und Instrumente in ihren Sound integrieren.

Da es in Sachen Labels und Ähnlichem kaum Aktivität gibt, dauert es bis 2004, ehe mit "Last Call" eine erste Single erscheint, die bis in den europäischen Raum vordringt. Moe, Maz und Nad stürmen derweil nordamerikanische Gefilde und nehmen dort mit der Hilfe von Produzent Ulrich Wilde (Deftones, White Zombie, Static-X) die Songs für ihr Debütalbum auf. An Drums und Bass unterstützen sie dabei Jeff Burrows (The Tea Party) und Nady Curran (Soho 69).

Nadim nimmt die Möglichkeit wahr und siedelt sich in Kanada an. So bestehen The Kordz 2010 aus Sänger Moe, Keyboarder Mazen, Drummer Abou Sous, Basser Tony Bou Ghosn und den beiden Gitarristen Alan Azar und Elie Akl. Über SAOL erscheint Mitte April 2011 "Beatuy & The East" endlich auch in Europa.

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