Porträt

laut.de-Biographie

White Zombie

White Zombie sind eines der Phänomene der MTV Ära. Rob Zombie, der mit bürgerlichem Namen Robert Cummings heißt, Kopf dieser Freakshow und Ideengeber Nummer eins, hat ein ausgesprochenes Faible für Trash Horror der Marke "Zombies entführen Dr. Frankensteins Schwiegermutter" oder ähnlichen Nonsens. Das sieht man dem Outfit der Grusel-Metaller an und auch das Artwork der Platten (von Rob Zombie persönlich gestaltet) folgt diesen Vorgaben.

Die Musik der weißen Zombies lässt sich ungefähr in eine Schublade stecken, wenn man eine Prise heftiger Gitarrenbretter von Ministry nimmt, sie mit der Theatralik eines Alice Cooper mischt und obendrauf noch eine Portion Klischees aus dem Metal als Sahnehäubchen draufpackt.

1992 saßen zwei Comicgestalten vor dem Fernseher und versahen wieder einmal Videos mit Kommentaren der Marke "That's Cool ..." oder "That Chick Should Sit On My face". Der Name der zwei: Beavis And Butthead. Während das Video zu "Thunderstruck 65" lief gaben die zwei Hohlköpfe mit einem simplen "White Zombie Is Cool" den Startschuss für den Erfolg der Zombies. In der Folge musste man, um "In" zu sein, mindestens eine Platte der Shockrocker im Schrank haben.

White Zombie alleine macht aber nicht glücklich, außer in seiner Hauptband war und ist Rob Zombie noch auf anderen Feldern aktiv. Neben seinem Hauptberuf als Freak arbeitet er noch als Comiczeichner und Regisseur. Ursprünglich sollte Zombie beim zweiten Teil von "The Crow" Regie führen, was aus terminlichen Gründen nicht zustande kam.

Mittlerweile haben sich White Zombie aufgelöst und Rob wandelt auf Solopfaden. Geändert hat sich eigentlich nicht sehr viel. Die Musik ist die gleiche geblieben, das Image des Host Of Horror hat er nicht abgelegt und auch die Booklets sind mit Pin Up Girls gepflastert, wie es sich für einen echten Rob Zombie gehört.

Alben

Videos

Thunder Kiss '65
More Human Than Human

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