Porträt

laut.de-Biographie

The Grit

Januar 2002, das Wetter in England ist mies wie immer, die finanzielle Situation könnte kaum beschissener sein. Was hält einen da noch in Newcastle (außer vielleicht dem ganz brauchbaren Newcastle Brown Ale)? Eigentlich nichts, denn das Gesöff bekommt man in London in quasi jedem Pub und so ziehen Big Lou (Vocals/Gitarre), Louis Ville (Gitarre/Vocals) und Johnny Rich (Bass) in die englische Hauptstadt, um dort The Grit einigermaßen ins Rollen zu bringen.

Dort treffen sie Duffy, pflanzen ihn hinter die Drums und mischen fortan Punk mit Ska, Rockabilly, Surf und allem, was ihnen gerade einfällt. Hauptsache es rockt und es rollt. Als sich nach sechs harten Monaten immer noch kein einziger Gig an Land ziehen lässt und die Situation eher noch schlechter zu werden droht, wirft Johnny das Handtuch.

Mit neuem Basser spielen sie tatsächlich ein paar Konzerte, doch bald wird Big Lou und Louis Ville klar, dass sie lieber einen Kontrabasser im Stile der Stray Cats oder Living End in der Band hätten.

Nach einiger Zeit treffen sie auf Strangy (Klingonz/Demented Are Go), mit dem sie nicht nur zahlreiche Konzerte spielen, sondern auch eine EP aufnehmen, die aber nie veröffentlicht wird.

Ende 2003 schmeißt Strangy hin - er hat bei Demented Are Go zu viel zu tun. Im März stöß sein Nachfolger Little Man Kurt dazu und da der Einsatz von Duffy eh schon lange zu wünschen übrig lässt, bekommt er seine Papiere und muss den Platz für Gaff (Vince Ray's Vincent Razorbacks) räumen.

In dieser Besetzung verschanzen sie sich sechs Wochen im Proberaum und nehmen in einer weiteren Woche ihr selbstbetiteltes Debüt auf. Kaum ist die Scheibe draußen, erhöhen sich die Auftrittsmöglichkeiten enorm, und neben Gigs mit Mad Sin oder den UK Subs starten sie auch eigene Touren durch Großbritannien. 2005 kommen erste Auftritte im Ausland hinzu und vor allem in Holland scheinen sie einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Ende des Jahres legen The Grit mit der EP "I Came Out The Womb An Angry Cunt" nach, die sie nur auf ihren Konzerten und via Homepage verkaufen. Nach ein paar weiteren Dates in England und Holland begleiten sie im Juni Tiger Army auf deren UK-Tour und machen sich im Herbst an die Arbeiten zum nächsten Album.

Dieses erscheint Ende März 2007 über People Like You Records und hört auf den Namen "Shall We Dine?". Zu der Zeit sind die Jungs bereits wieder auf Tour durch England.

Allerdings ist Gaff inzwischen raus, für ihn sitzt live derweil ein Session-Drummer auf dem Hocker. Im September steht eine Tour mit den Heartbreak Engines an. Da das Essen eigentlich überall besser ist als in England, fühlt man sich auf Tour sehr wohl und verbringt viel Zeit im Van, um auch im Rahmen der Bound For The Bar-Tour durch Europa zu klappern.

Zurück im Studio hört die neue Scheibe auf den Namen "Straight Out The Alley" (Anfang April 2009). Die Mischung aus Punk, Ska, Psychobilly und Country ist noch wilder als früher und macht noch mehr gute Laune.

Mit zahlreichen Gastmusikern haben auch Instrumente wie Mandoline, Ukulele und Blechbläser Einzug in den Sound gehalten. Nach der Releasetour und einigen Festivals spielt die Combo auch in den USA und Japan.

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