Porträt

laut.de-Biographie

Terminal Choice

Der Name Chris Pohl ist aus der heutigen EBM- und Gothic-Szene überhaupt nicht mehr wegzudenken. Während er sich mit Blutengel eher in gemäßigteren Gefilden aufhält und damit auch außerhalb der schwarzen Szene immer mehr auf Anerkennung trifft, liegen seine Wurzeln bei Terminal Choice.

Terminal Choice - New Born Enemies Aktuelles Album
Terminal Choice New Born Enemies
Der Blutengel-Chef kann auch härter.

Chris ruft Terminal Choice 1993 als Einmann-Projekt ins Leben und veröffentlicht zwei Jahre später über Cyberware Production seine erste Single "Totes Fleisch". Der Song erscheint auf mehreren Samplern und zählt auch heute noch zum Pflichtrepertoire eines jeden DJs. Mit der Veröffentlichung seiner Debütscheibe "In The Shadows Of Death" zeigen sich Terminal Choice schon als Band, jedoch mit einem sehr unbeständigen Line-Up. Lediglich Jens Gärtner (Drums) ist schon eine feste Konstante. Auf der ersten Tour im Rahmen der Zillo Festivals zeigt sich die Band auch als interessanter Live-Act, der durch seine extravagante Bühnenshow begeistert, bei der einiges an Kunstblut und an Pyros zum Einsatz kommt.

Da die Nachfrage nach der Debüt-CD nicht abreißt, erscheint 1997 eine Remix-Version von "Totes Fleisch" und etwas später in Form der "Khaosgott"-EP auch neues Material. Im folgenden Jahr erscheint der nächste Full-Length-Player "Navigator", der mit Manuel Selling erstmals einen Gitarristen im Sound von Terminal Choice etabliert. Das Out Of Line Label, das mit Blutengel und Tumor auch schon die beiden anderen Projekt von Chris betreut, lizensiert auch die Veröffentlichung der Scheibe. Um dem steigenden Bekanntheitsgrad der Band gerecht zu werden, touren sie 1998 zusammen mit Hohico durch Europa.

Um den endgültigen Wechsel zu Out Of Line zu besiegeln, erscheint 99 die EP "Venus". Darauf deutet er mit seiner Mischung aus Industrial, Electro und Gothic schon an, in welche Richtung er sich entwickeln will. Um seinen alten Fans jedoch Respekt zu zollen, erscheint ein paar Monate darauf noch das rein elektronische Album "Black Past". Die auf 1000 Stück limitierte Veröffentlichung von älteren, unveröffentlichten Tracks geht weg wie warme Semmeln und ist ein heiß begehrtes Sammlerstück. Nach einem weiteren Auftritt auf dem Zillo Festival im selben Jahr, legt Chris letzte Hand an das neue Album, das im März 2000 erscheinen soll.

"Ominous Future" erscheint auch als limitierte Box, die zusätzlich die Maxi "Fading" enthält. Das Album verkauft sich besser als jedes vorherige, und eine nächste Tour mit Matrix als Opener steht an. Auch in der zweiten Jahreshälfte sind Terminal Choice on the road und spielen auf diversen Festivals unter anderem auch mit den Sisters Of Mercy, Skinny Puppy, Front 242 oder Apoptygma Berzerk. Leider verabschiedet sich in diesem Jahr auch Manuel aus dem Line-Up, da er sich eher um seine Familie kümmern will. Während Chris im Winter 2000 an neuem Material arbeitet, trifft er im Studio auf den Gitarristen Sven Louis Manke, mit dem er die Maxi "Animal" einspielt und der fortan auch zur Band gehört.

Anfang 2001 verbringen sie wieder auf Tour mit Accessory und Inscape als Support und treten in deren Verlauf auch auf allen wichtigen Festivals auf. Dass sie auf dem M'era Luna sogar auf der selben Bühne wie Marilyn Manson spielen und ein paar Monate später auch als Support fungieren dürfen, hätten sich die Jungs nie träumen lassen. Erst im März 2002 kann sich die Fangemeinde über eine neue Veröffentlichung aus dem Hause Terminal Choice freuen. Die EP "Collective Suicide" zeigt die Band, zu der neben Chris, Jens und Sven Louis inzwischen auch der zweite Gitarrist Gordon Mocznay gehört, in ihrer stärksten Form. Auf dem kurz danach erscheinenden Live-Album "Buried-A-Live" befindet sich mit "Der Schwarze Mann" auch ein kurzer Videomitschnitt.

"Menschenbrecher" erscheint Anfang März 2003 und setzt in der ersten Woche schon fast 5000 Einheiten ab. Mit Recht können sich Terminal Choice inzwischen als national wie international anerkannte Szenegröße schimpfen. Auf dem anstehenden M'era Luna Festival bekommen sie die Rolle des Co-Headliners zugeteilt, im Herbst bringen sie dann eine Remix-CD mit dem Titel "ReloaDead" auf den Markt, an der Größen wie Das Ich und Tanzwut teilnehmen.

Danach widmet sich Pohl erst einmal wieder dem blutigen Engel. Erst Ende 2005 macht die Meldung die Runde, dass ein neues Terminal Choice-Album in der Mache ist. "New Born Enemies" erscheint im Juli 2006, eine Tour durch deutsche Clubs folgt - stilecht - im Herbst des Jahres.

Alben

  • Terminal Choice

    Blutengel und Terminal Choice reichen sich die Hand.

    http://www.blutengel.de/
  • Terminal Choice@MySpace

    Terminate my choice, it's MySpace.

    http://www.myspace.com/terminalchoicemusic

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