Porträt

laut.de-Biographie

Tearabyte

Der Sänger und Bassist Al Mead war in den 90ern schon in der aus L.A. stammenden Band Prime Evil (L.A.) unterwegs, als er dort die Zelte abbricht und 1998 zusammen mit seinem Bruder Kevin (Gitarre) und Drummer Jeff Owens eine neue Combo startet.

Unter dem Namen Tearabyte nimmt das Trio noch im selben Jahr ihr Debüt "Doom Generation" auf, das über Screaming Ferret Wreckords erscheint. Ein Jahr nach der Veröffentlichung der Scheibe haben sie aber die Schnauze voll von L.A. und siedeln ins texanische Dallas über. Mit ihrem stark vom Thrash der Bay Area beeinflussten Sound sind sie zwar Abseits jeglicher Trends, doch gerade das bringt ihnen Fans ein. 2002 folgt ihre zweite Scheibe "Embrace Oblivion" und einmal mehr fällt auf, dass Al stimmlich schwer an Exodus erinnert.

Größere Touren sind für die Band allerdings keine Option, da sie alle auf ihre Jobs angewiesen sind. Somit bleibt es bei diversen Einzelgigs, bei denen sie sich die Bühnenbrettern mit Bands wie Sacred Reich, Skinlab oder auch Exhumed teilen. Zwei Jahre nach ihrem zweiten Album legen sie mit "Gloom Factory" nach und ziehen über Escapi Records auch endlich einen Vertrieb für Europa an Land. Auf der Scheibe packen sie "Comfortably Numb" von Pink Floyd in ein neues Gewandt. Auch für diese Platte bekommen sie mit ihrem Old School Thrash ganz ordentliche Kritiken, haben sich bislang aber immer noch nicht live sehen lassen.

Locomotive Records wirft Mitte Januar 2008 das Debüt in Europa auf den Markt, allerdings ohne die Scheibe nochmals neu abzumischen oder anderweitig auf den neuesten Stand zu bringen. Damit ist die Platte in etwa so notwendig wie ein Fön für Kojak.

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