Porträt

laut.de-Biographie

TOC

Da man es in Finnland scheinbar mit Abkürzungen hat (siehe HIM), greifen auch Throne Of Chaos zu dieser Methode und nennen sich inzwischen nur noch TOC. Ihren Anfang nimmt die Band Mitte der 90er Jahre, als sich Taneli Kiljunen (g/voc), Snake Laitinen (dr), Joiku Harmaja (g) und Rasmus Nora (b) zusammen schließen, um den härteren Klängen der Musik zu frönen.

Nachdem sie mit ein paar Demos schon den Untergrund aufgemischt haben, treten Spikefarm auf den Plan und nehmen die Jungs unter Vertrag. Da man sich musikalisch sehr stark an den Landsmännern von Children Of Bodom orientiert, haben sie nicht erst nach ihrem Debüt "Menace And Prayer" ihren Ruf als Children Of Bodoms kleine Brüder weg. Das Album ist dennoch erfolgreich genug, um ihnen den Wechsel vom Sublabel Spikefarm zum größeren Spinefarm Label zu sichern.

Inzwischen sind mit Tuomas Nieminen ein abwechslungsreicher Sänger und mit Carl Sjöblom ein Keyboarder in der Band, und mit dem Ziel, sich vom puren Plagiat wegzubewegen, gehen sie ins Studio Fredman in Göteborg und nehmen ihr zweites Album "Pervertigo" auf. Die Aufnahmen ziehen sich eine ganze Zeit hin, so verliert unter anderem Tuomas seine Stimme, jedoch kann sich das Resultat mehr als nur hören lassen.

Die Zeit der Vergleiche mit ihren Landsmännern sind vorüber, denn Throne Of Chaos präsentieren sich jenseits jeglicher Schubladen und mischen alles fröhlich durcheinander. Der variable Gesang ist dabei nur ein Merkmal der Stilvielfalt der Band. Dass die Jungs dabei auch noch wie die Hauptdarsteller aus dem Film The Birdcage rumrennen, macht die Sache nicht weniger strange.

Auch für ihr drittes Album "Loss Angeles" entern sie wieder die Fredman Studios und zeigen sich noch weiter von ihren ehemaligen Death Metal Roots entfernt. Vielmehr gibt es unglaublich abwechslungsreiche Rockmusik zu hören, die nicht mal vor leichten Nightclub-Jazz Einsprengseln zurückschreckt. Zwar sind die beiden Coverversionen von Deep Purples "Smoke On The Water" und Judas Priests "Night Crawler" Geschmackssache, einen gewissen Charme muss man dem Album aber definitiv bescheinigen.

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