Porträt

laut.de-Biographie

Steven Tang

Auf der Suche nach seinen musikalischen Vorbildern muss sich Steven Tang nicht auf große Reisen begeben. Der Produzent und DJ kommt aus Chicago und fühlt sich der housigen Tradition der Stadt im mittleren Westen auch voll und ganz verpflichtet. Gerne kombiniert Tang in seinen Tracks die softeren Sounds aus Chicago mit den härteren Tönen der anderen großen Tanzmetropole der USA, Detroit.

Dabei sieht es zunächst nicht danach aus, als ließe sich mit Tracks produzieren und Auflegen der Lebensunterhalt bestreiten. Tang, Sohn von Einwanderern aus Hong Kong, geht aufs College und soll danach studieren. Doch nach einem Semester Musikwissenschaften beendet er seine akademische Laufbahn schon wieder und wendet sich der Studio-Praxis zu. Die ersten Tracks entstehen im Haus seiner Eltern, wo er wieder wohnt und seine freie Zeit in Kreativität umsetzt.

Weil seine Tracks bei keinem Label auf offene Ohren stoßen, gründet er 1998 mit Emphasis Recordings sein eigenes. Ausschließlich Vinyl veröffentlicht Tang dort in kleinen Auflagen. Neben seinem bürgerlichen Namen benutzt er die Pseudonyme Obsolete Music Technology und Misguided, mit ein Grund, warum der Amerikaner erst 2011 sein erstes DJ-Set auf europäischem Boden spielt und auch in den USA weitgehend unbekannt bleibt.

Das ändert sich erst, als DJs wie James Priestley und Giles Smith Tracks von Tang in ihre Sets aufnehmen ("10 Years Of Secretsundaze") und Nachpressungen seiner Releases in kleiner Auflage auch den Weg nach Europa finden.

2013 rückt Steven Tang Europa in den Fokus seiner weiteren Aktivitäten. Auf dem Hamburger House Label Smallville, wo auch Christopher Rau und Lawrence veröffentlichen, erscheint sein Debütalbum "Disconnect To Connect".

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare