Porträt

laut.de-Biographie

Solid Gold

Minnesota hat mehr Bands als Wasser, erzählt man. Durchschnittlicher Holzfällerrock wächst im "Land der zehntausend Seen" fast so schnell nach wie der dichte Baumbestand an der Grenze zu Kanada. Die Jungs von Solid Gold allerdings haben ihre karierten Hemden längst gegen Sonnenbrillen und Glitzeranzüge eingetauscht.

Das Trio aus Minneapolis, Minnesota rockt - aber eben nicht so, wie Joe und Dick und Ted aus dem Diner nebenan rocken. Sondern eher so, als wären Solid Gold die Zoot Woman Amerikas. Als wären The Faint in den Wäldern des Nordens aufgewachsen und nicht in der Wüste von Nebraska.

Adam Hurlburt, Matt Locher und Zach Coulter finden in Ermangelung eines Schlagzeugers einfach rund um eine Beatbox zusammen. Das prägt die Band nachhaltig. Die drei wechseln sich im Proberaum an Gitarren, Bass und Synthesizer ab und holen bisher unbekannte Klänge auf Minnesotas Landkarte: Elektro-Country mit Steelguitar, überzuckert von Synthie-Flöten oder verstärkt von Mariachi-Tröten. Ein Sound sowohl fürs Köpfchen als auch fürs Tanzbein.

Schon in den 80er Jahren schüttelte übrigens halb Amerika jeden Samstagabend zu den Hits von Solid Gold die Gliedmaßen: So hieß die TV-Hitparade der Paramount Studios in Hollywood. Dionne Warwick gab den Dieter Thomas Heck der USA, geboten wurde, was von Disco übrig blieb: Schwundstufen von Glamour und Euphorie. Womit auch die etwas abgebremsten, schwer mit sonischem Edelmetall beladenen Songs von Solid Gold treffend beschrieben sind.

Es dürfte nicht viel Zeit vergehen, bis die Band mit ihrem eklektischen Programm selbst zum Samstagabendfieber aufspielt und immer weitere Kreise zieht. In Minneapolis mauserte man sich mit gepflegten Unfrisuren und ausufernden Liveshows ohnehin schnell zum Geheimtipp. Auch die ersten EPs werden quer durch die Bloglandschaft gelobt. Und da landein, landab immer mehr Hotelpagen von fachgerecht zerlegten Dreibettzimmern zu berichten wissen, eilt den Goldjungs bald der Ruf einer äußerst energiegeladenen Formation schnell voraus.

Diese Kunde vernimmt man auch im Big Apple und unter dem Big Ben. The Ting Tings, 2008 eines der ganz heißen Dinger der Stunde in der Hype-Heimat UK, zögern nicht lange und packen die Band nach einem Auftritt in London gleich wieder in ihren Koffer, um sie als Vorband mit auf ihre US-Tour zu nehmen. Der Rest ist längst Stoff für die Hype-Geschichtsschreibung - und zwar noch bevor Solid Gold zur Jahreswende 2008/2009 ihr Debütalbum "Bodies Of Water" veröffentlichen.

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