Porträt

laut.de-Biographie

Smash Mouth

1994 gründeten Steve Harwell (Gesang), Greg Camp (Gitarre), Paul De Lisle (Baß) und Kevin Coleman (Schlagzeug) im kalifornischen San Jose die Band Smash Mouth. Laut eigenen Angaben, weil sie "nichts besseres zu tun hatten ...". Klar, Kalifornien ist ja auch der Staat, in dem einem nichts besseres einfällt, als Bands zu gründen.

Smash Mouth - Get The Picture?
Smash Mouth Get The Picture?
Ganz Kalifornien in einer kleinen Hülle.
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Mit einem selbstproduzierten Demotape sind sie zu einem lokalen Radiosender gelatscht, wo es einen DJ dermaßen begeisterte, daß er das Ding den lieben langen Tag rauf und runter dudelte. Es dauerte dann auch nicht lange, bis Majorlabels auf den Vierer aufmerksam wurden. Interscope machte das Rennen und Smash Mouth hatten wenig später mit "Walking On The Sun" einen kleinen Welthit.

Mit ihrer Mischung aus Ska-Punk und Garagenrock sind sie nicht unbedingt die Vorreiter eines neuen Trends, aber sie haben sich ihren Platz im Gute Laune-Rockbereich gesichert.

Im Sommer 1999 haben die Kalifornier den Nachfolger "Astro Lounge" zum Debut "Fush Yu Mang" (Eine pseudochinesische Verhonepiepelung eines gängigen Fäkalausdrucks) vorgelegt. Und wie es bei Bands nun mal so ist, die mit ihrer ersten Single einiges reißen konnten, sind auch Smash Mouth mit dem Vorwurf konfrontiert worden, nur ein weiteres One Hit Wonder zu sein. Wie die Vorab-Single "All Star" zeigt, wohl ein unberechtigtes Argument, denn auch der Zweitling kann voll überzeugen. Vom hektischen Ska-Punk ist zwar nicht mehr viel übrig, aber mit dem neuen, partylastigen Material können die Kalifornier mühelos jede Fete rocken. Das sehen die Fans in den Staaten genauso, denn dort haben sich Smash Mouth mit "Astro Loung" als Band fest etablieren können - dreifach-Platin steht auf der Habenseite. Leider lassen sie sich in Deutschland nicht blicken und so nimmt es nicht wunder, dass sie hier dem Bekanntheitsgrad, den sie in den USA haben, hinterher rennen.

Das ändert sich dann ein wenig, als die Macher des Films "Shrek" nochmals "All Star" aus der Kiste kramen. Der Track passt zum schrulligen Titelheld wie der Arsch auf die Pfanne. Zwischenzeitlich setzt ein kleines Verwirrspiel um den Job an den Drums ein. Bandmitbegründer Kevin Coleman wird von Mitch Marine ersetzt und der wiederum von Mike Urbano abgelöst.

Am 28. Juli 2001 dann der Schock. Presley Scott Harwell, der Sohn von Sänger Steve verstirbt gerade einmal sechs Monate nach seiner Geburt. Zu diesem Zeitpunkt war die Band gerade damit beschäftigt, das neue Album einzuspielen. So ist es umso verwunderlicher, dass sie ihren Spirit der guten Laune beibehalten konnten und nicht in ein Loch gefallen sind. Eine Welle der Sympathie schlug ihnen in den USA entgegen und so ziehen sie ihr Ding weiter durch, auch wenn den Amis nach dem 11. September eine ganze Weile gar nicht nach Party war.

Alben

Smash Mouth - Smash Mouth: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2002 Smash Mouth

Kritik von Alexander Cordas

Fühlen sich in der Popowackel-Schublade noch immer pudelwohl. (0 Kommentare)

Videos

Why Can't We Be Friends
All Star
You Are My Number One
Holiday In My Head
  • Smash Mouth.com

    Nicht unbedingt 'ne Bombe, aber schlicht und schön im Astro Lounge-Stil gestaltet

    http://www.smashmouth.com
  • Smash Mouth-Fans

    Schick.

    http://www.smashmouthfans.com/band/index.html
  • Fanpage

    Under Heavy Construction.

    http://members.tripod.com/~smashsite/smashmouth.html

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