- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Shining scheint ein durchaus beliebter Name für Bands zu sein. Allerdings darf sich Multiinstrumentalist Niklas Kvarforth auf die Fahne schreiben, den Namen 1996 als erster für sein Projekt im schwedischen Halmstad gewählt zu haben. Sowohl die norwegischen Avantgarde-Metaller Shining (NOR) als auch die Britpopper The Shining kamen erst später.
Mit dem gleichnamigen Buch von Stephen King hat der Name laut Niklas' Aussage allerdings nichts zu tun. Er meint eher den Weg zu Erleuchtung, der sich aus den sich meist mit Suizid und Autoaggressionen befassenden Texten allerdings kaum erschließt. Das erste Lebenszeichen von Shining erscheint 1998 über Niklas' eigenes Label Selbstmord Services und bietet depressiven Black Metal.
Das Debüt "I – Within Deep Dark Chambers" kommt zur Jahrtausendwende. Darauf übernimmt Niklas zum ersten Mal neben Gitarren, Bass und Keyboards auch Teile des Gesangs. Für den Rest zeichnet Andreas Classen von Bethlehem verantwortlich, der aber schnell wieder Geschichte ist. Die übrige Besetzung der Band ist ebenfalls Fluktuation unterworfen, so dass lediglich Niklas als Konstante auszumachen bleibt.
Von Anfang an gibt er vor, dass auf jedem Album nur sechs Songs zu hören sind. Auch sonst zeigt sich der Mann eher extravagant. So löst er Shining 2004 kurzfristig auf, um sie Ende des Jahres schon wieder mit leicht veränderter Besetzung ins Leben zu rufen. Außerdem verschwindet er 2006 für ein paar Wochen, wird von der Band als vermisst gemeldet, und gibt später in einem ominösen Schreiben bekannt, er habe einen Nachfolger für sich bestimmt.
Seine Band tritt im Januar 2007 tatsächlich mit Attila Csihar (Mayhem) auf, doch während des Konzertes übernimmt Niklas unter recht skurrilen Begleiterscheinungen (er tritt Attila nieder und lässt sich hernach selbst mit Gitarrenständern und anderen Gegenständen bewerfen) wieder das Mikro, und alles geht normal weiter. Selbstverletzungen sind an der Tagesordnung. Auch Zuschauer oder Bandmitglieder werden oft in Mitleidenschaft gezogen.
Da der Mann auf diverse Medikamente angewiesen und chemischen Substanzen allgemein nicht abgeneigt ist, bleiben weitere seltsame Aktionen nicht aus. Dennoch gelingt es Niklas immer wieder, ein paar Gäste auf seine Alben zu locken. So nimmt er unter anderen mit Tom Cato 'King Ov Hell' Visnes (God Seed, Ex-Gorgoroth), Erik Danielsson (Watain), Christopher Amott (Arch Enemy) oder Peter Bjärgö von Arcana auf.
Das 2012 erscheinende Album "Redefining Darkness" erweckt zunächst den Eindruck, dass ein neues Kapitel anfängt, fehlen doch die römischen Ziffern im Titel. Das markiert jedoch die einzige Erneuerung: Stilistisch bleibt alles beim Alten.
VII: Född Förlorare (2011), VI - Klagopsalmer (2009), V - Halmstad (2007), IV - The Eerie Cold (2005), The Darkroom Sessions (2004), Through Years of Oppression (2004), III - Angst - Självdestruktivitetens Emissarie (2002), II - Livets Ändhållplats (2001), I - Within Deep Dark Chambers (2000)
| Thema | Posts | Letzter Beitrag | |
|---|---|---|---|
| {ersteller.avatar} |
{thread.titel} {ersteller.name} |
{thread.antworten} |
{letzter.zeit} {letzter.name} |
Format
Homepage: